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Sophia Thiel Sie wehrt sich gegen fiese Bodyshaming-Kommentare

Sophia Thiel
Sophia Thiel
Nach ihrem Social-Media-Comeback muss sich Sophia Thiel immer wieder mit Bodyshaming-Kommentaren auseinandersetzten. Auch zum neuen Sportprogramm der Influencerin gibt es einige böse Stimmen im Netz – auf die Sophia jetzt vehement reagiert.

Sport-Influencerin Sophia Thiel, 26, meldete sich erst vor wenigen Monaten aus einer fast zweijährigen Social-Media-Pause zurück. Die 26-Jährige hatte keine leichte Zeit, sie litt fünf Jahre unter einer Essstörung und fühlte sich von ihrem damaligen Sportpensum unter Druck gesetzt. Eine Therapie half ihr, wieder zu sich zurück zu finden – und auch zum Sport. Die Influencerin launcht auf Instagram ihr neues Online-Fitnessprogramm.

Sophia Thiel: Sie reagiert auf Bodyshaming-Kommentare

Das Werbefoto, auf dem Sophia Thiel in Sportkleidung und einer Langhantel zu sehen ist, missfällt jedoch einigen Usern. "Mein Gott Du wirst ja immer kräftiger. Dir fehlt dein ehemaliger Trainer und Ernährungsberater", heißt es zum Beispiel in den Kommentaren. Ein anderer User schreibt: "Inwiefern ist denn die Fettmasse gesund? Das leuchtet mir nicht ein". Kommentare, die unter die Gürtellinie gehen. Sophia Thiel reagiert in ihrer Story so darauf: "Es gibt genügend junge Mädchen, die sich solche Kommentare so zu Herzen nehmen und die dann in ein destruktives Essverhalten reinrutschen“. Weiter sagt die 26-Jährige aufgebracht:

"Wenn ich euch zu dick bin, müsst ihr mir nich folgen." 

Was Kommentare wie diese auslösen können

Sophia Thiel spricht hier aus Erfahrung. Denn wie sie in dem Podcast "Stahl aber herzlich – der Psychotherapie-Podcast mit Stefanie Stahl" berichtet, habe sie solche Kommentare damals sehr belastet. "Sobald ich wieder zugenommen habe oder sobald das Sixpack nur ein bisschen weicher war, kamen sofort die Kommentare. Das war damals mein persönliches Kryptonit", spricht Sophia ehrlich über ihre damalige Bodybuilding-Zeit. 

Sophia Thiel auf dem Weg der Besserung: "Ich habe losgelassen"

Mittlerweile gehe es der 26-Jährige viel besser, im Podcast sagt sie weiter: "Die Essanfälle haben langsam aufgehört, weil ich losgelassen habe. Loslassen habe ich früher immer als etwas Schlechtes angesehen, denn es hieß, von meinen Extremplänen loszulassen und zu eskalieren. Jetzt weiß ich, was loslassen wirklich bedeutet: Zum Beispiel, das Leben genießen und in Gemeinschaft etwas essen zu gehen.“

Informationen zu Hilfsangeboten

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Essstörung? Das Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hilft Ihnen anonym weiter, zu erreichen ist es unter: 0221/892 031. Weitere professionelle und spezialisierte Beratungsangebote finden Sie außerdem auf den Infoseiten der BZgA.

Verwendete Quellen: instagram.com, vip.de

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen. 

jku Brigitte

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