Die neue Barbie hat Bauch und Hüften

Das wurde auch Zeit: Nach jahrzehntelangem Leben als verhungertes Mager-Püppchen darf die neue Barbie endlich realistische Kurven haben - die ihr verdammt gut stehen.

Da stehen sie nun, lächeln in die Kamera und können es wohl selbst kaum fassen: Barbie und ihre Freundinnen, die zum ersten Mal in ihrem Leben widerspiegeln dürfen, dass nicht alle Menschen dünne Supermodels sind. Nachdem Hersteller Mattel das Aussehen der Puppe schon länger etwas flexibler gestaltet (verschiedene Hauttöne, Füße, die nicht nur in Schuhe mit Absätzen passen etc.), gibt es Barbie ab sofort in vier verschiedenen Körperformen: hochgewachsen, klein, kurvig - und natürlich weiterhin in der 'klassischen" Barbie-Form.

Schon länger wurde der Spielzeughersteller dafür kritisiert, dass seine Puppen einen bestimmten Figurtyp als "normal" festlegen, und bei spielenden Kindern ein ungesundes Verhältnis zum eigenen Körper erzeugen können. Die neuen Puppen sind als erster Schritt in eine neue Richtung gedacht: "Wir haben eine Verantwortung gegenüber Mädchen und Eltern eine weitere Sichtweise auf Schönheit widerzuspielen", so Evelyn Mazzocco, Managerin bei Mattel.

Was ein Vater hier für seine Kids gebaut hat, ist der WAHNSINN!

Natürlich macht ein Spielzeughersteller das nicht aus reiner Menschenliebe, sondern um damit Geld zu verdienen. Vielleicht wollte man sich auch nicht von Konkurrenz-Puppe Lammily, die schon immer auf ein gesünderes Körperbild gesetzt hat, das Geschäft verderben lassen.

Aber das ist eigentlich die wahre gute Nachricht: Es lässt sich mittlerweile mehr Geld damit verdienen, echte und unterschiedliche Figurtypen zu zeigen als mit dem alten "So sollten Frauen aussehen"-Modell.

Die neuen Barbies werden im Laufe des Frühjahrs in Deutschland erhältlich sein.

heh
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