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"Nach Zustimmung fragen" 5 Erziehungsmaßnahmen, die laut einer Therapeutin sinnvoll sind

Erziehung: Mutter mit Kindern
© Lumos sp / Adobe Stock
Wie erzieht man sein Kind "richtig"? Diese Frage stellen sich vermutlich alle Eltern. Eine Therapeutin, die Mutter von zwei Kindern ist, hat da ganz spezielle Methoden.

Es gibt wohl kaum eine Bindung, die stärker ist, als die zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Dementsprechend kommt so gut wie jede Mama mindestens einmal in ihrem Leben (aber wahrscheinlich sogar öfter am Tag) an den Punkt, sich zu fragen, ob sie ihre Kinder gut erzieht. Eine seit zwei Jahrzehnten praktizierende Therapeutin teilt im Netz jetzt ihre Erziehungsmaßnahmen, die so manche User:innen überrascht.

Diese 5 Dinge vermeidet eine Mutter und Therapeutin bei ihren Kindern

Erziehung ist so vielfältig, wie Eltern und Kinder unterschiedlich sind. Dazu kommen noch die eigenen Vorstellungen und unzählige andere Faktoren. Die Methoden sind dementsprechend individuell – so auch bei einer Mutter aus Virginia. Sie ist seit 20 Jahren praktizierende Therapeutin und erklärt in einem TikTok-Video, welche Dinge sie ihren Kindern niemals antun würde.

1. Nicht nach ihrer Zustimmung fragen

"Ich frage meine Kinder nach ihrem Einverständnis, bevor ich sie umarme", beginnt Jessica ihre Aufzählung. Warum sie das macht, erklärt sie so: "Damit bringe ich ihnen bei, wie wichtig körperliche Autonomie und das Eintreten für sich selbst sind, wenn sie sich unwohl fühlen." Die Reaktionen? Ganz unterschiedlich. "Ich kann meine Kinder nie wieder umarmen", lacht eine Userin. "Ich finde den Punkt mit den Umarmungen komisch, verstehe aber deinen Punkt", meint eine andere.

2. Den Körper zum Thema machen

Ein weiterer Punkt: "Ich kommentiere ihre Körper nicht und spreche auch vor ihnen nicht über meinen", fährt die Therapeutin fort. "Wir diskutieren auch nicht über Ernährung und körperliche Bewegung."

3. Über Geld reden

Eine Sache, die Jessica vor ihren Kindern außerdem unter Verschluss hält, sind ihre Finanzen: "Ich rede nicht darüber, wie viel Geld ich verdiene oder wohin es fließt. Das geht sie nichts an", stellt sie klar.

4. Sie miteinander vergleichen

Nach Jessicas Empfinden zudem wichtig: keine Vergleiche. "Ich vergleiche meine Kinder nicht miteinander und ernenne auch keine Geschwister zum Vorbild für sie."

5. Essen als Belohnung einsetzen

Last but not least erklärt sie, dass sie "keinen Wert auf Essen" lege und ihre Kinder damit weder belohnt, noch bestraft.

Verwendete Quelle: tiktok.de

Brigitteonline

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