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Neuer Lebensabschnitt 16 Dinge, die ihr vor dem ersten Kind noch machen solltet

Neuer Lebensabschnitt: 16 Dinge, die ihr vor dem ersten Kind noch machen solltet
© Chev Wilkinson/Corbis
Ja, das mag überspitzt klingen, aber: Mit einem Baby beginnt eben doch eine neue Ära. Deswegen: Jetzt ist die Zeit für ganz viel Me-Time und all die Dinge, die später etwas komplizierter werden.

Wer sich ein Kind wünscht, kann den Tag der Geburt kaum erwarten. Aber vor lauter Vorfreude vergessen wir oft, an uns selbst zu denken. Wir kaufen haufenweise Babybodys und verbringen Stunden damit, über die richtige Farbe der Kinderzimmerwände nachzudenken. Klar, macht ja auch Spaß. Aber erfahrene Eltern wissen: Das geht alles auch noch später. Ein eigenes Kinderzimmer braucht das Mini-Wesen am Anfang ungefähr so dringend wie ein eigenes Büro. Und 43 Babybodys kann es auch nie auftragen.

Stattdessen könnt ihr die Zeit nutzen, um euch um einen anderen wichtigen Menschen zu kümmern: euch selbst! Und all die schönen Dinge und Sachen machen, die nach der Geburt erst einmal nicht oder nur eingeschränkt möglich sind. 

Was man vor der Geburt noch machen sollte:

1. Essen gehen

Sich schön anziehen, bei Kerzenschein in einem Restaurant sitzen, ganz ungestört essen können – man merkt erst, wie sehr man diesen Erwachsenen-Luxus vermisst, wenn das erste Mal Pastinakenbrei in den ungewaschen Haaren landet. Oder man zum hundertsten Mal in einem Gespräch unterbrochen wird. 

2. Freund:innen treffen

Verbringt nochmal ausgiebig Quality-Time mit euren liebsten Freund:innen – nach der Geburt braucht ihr ein bisschen Zeit, um in der neuen Rolle und im etwas chaotischeren Alltag anzukommen. Gebt euch die Zeit (ohne schlechtes Gewissen) und sprecht euch dann mit eurem:eurer Partner:in ab, damit ihr schon in den ersten Stillpausen zu einem Käffchen mit einem Lieblingsmenschen abdüsen könnt.

3. Ins Kino gehen

Mottet alle Serienstaffeln ein und geht ins Kino – so oft, wie es die drückende Blase zulässt. Vor dem Fernseher werdet ihr die nächsten Jahre noch lang genug sitzen. Für Konzerte oder Theater gilt übrigens das Gleiche. 

4. Urlaub mit dem:der Partner:in

Schnappt euch eure:n Liebste:n und fahrt mit ihm oder ihr weg. Gönnt euch einen Baby Moon ganz nach eurem Geschmack – egal ob kleine romantische Hotels oder große aufregende Städte (wenn es euer Bauch zulässt) euer Ding sind. Natürlich könnt ihr auch mit eurem Kind verreisen, aber es ist nicht das Gleiche. Statt Galerien oder hübsche Bars, recherchiert ihr dann nämlich eher Babypools und Spielplätze. Und die Gespräche mit dem Partner beschränken sich auf anspruchsvolle Themen wie "Gehst du wickeln oder ich?".

5. Massagen buchen

Der Rücken schmerzt, der Bauch zieht – dann lasst euch von professionellen Händen verwöhnen! Und denkt jetzt bloß nicht: "Ach, ich kann doch auch noch später die Mutter-Kind-Massage in diesem neuen Studio buchen." Eine Massage macht nur halb so viel Spaß, wenn man die ganze Zeit mit einem Auge und einem Ohr (und oft auch einem Arm) beim Baby ist. Me-Time ist unersetzlich.

6. Pediküre buchen

Glaubt uns: Für sowas wie Fußpflege habt ihr nach der Geburt keinen Kopf. Und sind wir mal ehrlich: Ein bisschen fühlen wir uns auch gleich wohler, wenn wir wissen, dass die Zehen, die wir zwar vor lauter Bauch nicht mehr sehen können, einigermaßen gepflegt aussehen. 

7. Anträge fürs Elterngeld vorbereiten

Öh, buh, klingt jetzt ziemlich spaßbefreit. Ist es auch. Aber ihr werdet sehr froh sein, wenn ihr diesen Punkt nicht mehr auf der Liste habt, in allen Dokumenten nur noch den Namen und das Geburtsdatum eures Kindes eintragen müsst und stattdessen mehr Zeit habt, euer Kleines kennenzulernen. 

8. Lesen

Und nein, wir meinen damit keine Elternlektüre. Deckt euch mit allen Büchern ein, die ihr schon immer mal lesen wolltet. Und lest, wann immer euch danach ist – nachts um 3, morgens um 11, den ganzen Sonntag lang. Es ist ein solcher Luxus.

9. Ausschlafen

Ja, all das Gejammer der Eltern über zu wenig Schlaf kann man schon gar nicht mehr hören. Unser Tipp ist dennoch: Nehmt es ernst. Selbstbestimmt schlafen zu können, wann ihr wollt und wie lange ihr wollt, ist in den nächsten Jahren wirklich rares Gut.

10. Sex haben

Viele Frauen haben ja während der Schwangerschaft besonders viel Lust. Na dann: rein in die Betten! Denn dass die Elternschaft sich auf die meisten Paare wie ein Keuschheitsgürtel auswirkt, ist – leider – kein Ammenmärchen.

Was man vor der Schwangerschaft noch machen sollte:

11. Tanzen gehen

Rockt, Ladies, so oft es geht! Tanzen zu "Die Affen rasen durch den Wald" ist auch lustig, aber nicht sehr sexy. 

12. Im Ausland leben

Ihr habt schon immer davon geträumt, ein Jahr lang in Frankreich zu leben? Gibt es sogar die Möglichkeit, einen Außenposten eurer Firma anzunehmen? Oder ein Sabbatical zu machen und ein Jahr um die Welt zu reisen? Worauf wartet ihr! Mit Kindern, die in Kitas gehen oder Schulen besuchen, die eigene Freund:innen und (auweia!) einen eigenen Willen haben, sind solche Vorhaben natürlich nicht unmöglich, aber etwas komplizierter umzusetzen. 

13. Flirten

Ein kleiner Flirt zwischendurch ist so erfrischend. Genießt es und lasst bloß keine Gelegenheit aus! Sobald ihr einen Kinderwagen schiebt, seid ihr plötzlich für 90 Prozent der Männerwelt unsichtbar. (Die restlichen 10 Prozent schieben selbst einen Kinderwagen und gucken eher in ihr Smartphone als in eure Augen.)

14. Shoppen

Macht ihr wahrscheinlich sowieso – aber genießt es ruhig noch mehr. Als Mama sind die Momente des gemütlichen, lustvollen Klamottenkaufs nämlich höchst selten. Und vor allem: Statt euch ein paar schöne neue Teile zu gönnen, landet ihr viel öfter als gewollt in der Baby- und Kinderabteilung mit all den niedlichen Babybodys.

15. Auf dem Bauch schlafen

Schlaft auf jeden Fall nochmal ausgiebig auf dem Bauch. Denn zuerst einmal wächst euer Bauch in der Schwangerschaft immer mehr und es ist einfach nicht mehr bequem und dann fast unmöglich, so zu schlafen. Und wenn das Baby da ist, kann es gut sein, dass ihr die Nächte eher seitlich liegend und stillend verbringt (falls ihr stillen wollt und natürlich auch je nachdem, wie oft euer kleiner Schatz aufwacht). 

16. Spannende Filme oder sogar Horrorfilme anschauen

Filme, in deren Plot auch Kinder vorkommen, können sehr schnell zu feuchten Augen führen. Vor allem, wenn es den Kindern im Film nicht gut ergeht. Viele Eltern packen das nur schwer und sind viel sensibler als noch vor der Schwangerschaft.

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Fallback-Bild
lha / miro Brigitte

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