3 Erziehungsmaßnahmen, die Kinder zu Tyrannen machen

Kinder führen sich manchmal als übellaunige Befehlshaber auf - seht im Video, warum oft gut gemeinte Eltern-Fehler an dem Verhalten schuld sind.

Erziehungsfehler, die Kinder zu Tyrannen machen können: Junge zeigt beide Stinkefinger
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Wir alle kennen diese Kinder, die uns in Schule, Kita oder Spielplatz über den Weg laufen: Herrisch, quengelig und absolut überzeugt, dass die Welt (und ihre Eltern) ihnen sofort jeden Wunsch erfüllen müssen. "Runter von der Schaukel - ich bin dran!" "Ich will ein Eis - sofort!" "Das ist jetzt mein Spielzeug!". Kinder suchen das Weite - und Eltern gruseln sich, wenn sie das Spektakel aus sicherer Distanz mitansehen müssen.

Die bittere Wahrheit

Dabei ist es vermutlich keine besondere Überraschung, wenn wir irgendwann feststellen: Hoppla, auch unserer eigenes Kind ist manchmal so ein unerträgliches Monster. Denn natürlich gehört es zur kindlichen Entwicklung dazu, Grenzen auszutesten und neu auszuloten, wie dreist man Erwachsenen und anderen Kindern gegenüber werden kann. Der entscheidende Unterschied ist, dass die meisten Kinder diese Grenzen recht schnell registrieren und anschließend auch schnell wieder normal mit ihrer Umwelt umgehen. Nicht so das klassische Tyrannen-Kind, das erst in seiner Rolle als kleiner Diktator so richtig aufblüht. 

Tyrannisches Kind - das sind die Ursachen

Jetzt ist es natürlich leicht, mit dem Finger auf das UNMÖGLICHE Kind zu zeigen. Aber was, bitteschön, kann ein Kind dafür, wie es ist? Kein Fünfjähriger beginnt den Tag mit dem Vorsatz, so unangenehm wie möglich zu sein - das soziale Verhalten ist natürlich gelernt und als Resultat der Umgebung entwickelt. Aber es bringt genauso wenig, mit dem Zeigefinger auf die UNMÖGLICHEN Eltern zu zeigen, die alles falsch machen und ihr Kind verziehen - die geben sich nämlich, im Gegenteil, oft besonders viel Mühe und legen sich für ihren Nachwuchs vorbildlich ins Zeug. Und genau da lauert die gemeine Falle, die zu Arschloch-Kindern führen kann: Engagement und gute Absichten, die ins genaue Gegenteil führen. Und machen wir uns nichts vor: Das passiert allen Eltern früher oder später einmal.

Was sollten wir im Blick behalten?

Gerade die gut gemeinte Unterstützung für Kinder, kann schnell zu herrischen Egomanen führen - wenn Eltern dabei wichtige Punkte aus den Augen verlieren. Im Video seht ihr, was besonders häufige Ursachen sind!

heh / Brigitte
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