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Ferien vorbei? 5 Dinge, die uns zum Schulstart an unsere Grenzen bringen

Ferien vorbei? – Mutter und Tochter packen einen Schulranzen
© gpointstudio / Adobe Stock
Die Schule ist in vielen Bundesländern schon wieder gestartet. In anderen steht der Start kurz bevor, und ein paar andere glückliche Eltern haben noch bis zum späten September Zeit. Egal in welcher Phase du dich gerade befindest, manche Dinge können dich und dein Kind zum Schulstart besonders stressen. Wir verraten, was dagegen hilft.

Es stehen mit dem neuen Schuljahr immer so viele Dinge an, an die wir denken müssen. Neues Schulmaterial wie Hefte, Stifte oder Radierer beispielsweise. Aber auch, dass unsere Kinder nach Wochen der Freiheit viele Dinge nicht mehr so wirklich verinnerlicht haben. Beispielsweise das frühe Aufstehen oder das pünktliche Zu-Bett-Gehen. Wir geben dir Tipps, mit denen die ersten Schulwochen besser gelingen – damit weder du noch dein:e Partner:in oder die Kinder die Nerven verlieren.

5 Dinge, die zum Schulstart für Stress sorgen – und was dagegen hilft

1. "Zur Schule gehen ist aber langweilig"

Oft verlässt Kinder über die Ferien die Motivation, zur Schule zu gehen, mal abgesehen von der ersten Zeit, in der vielleicht einige enge Freund:innen, die die ganze Zeit im Urlaub waren, endlich zurück sind. Doch eigentlich wollen einige Schüler:innen viel lieber etwas NACH der Schule machen und eben nicht IN der Schule.

Es gibt aber einen kleinen Trick, der dagegen helfen kann: neue coole Sachen, die man den Klassenkamerad:innen zeigen kann. Wie wäre es beispielsweise mit glitzernden Stiften oder einem Heft, das mit Stickern einer Lieblingsfigur beklebt wird – bei Grundschulkindern kann das jedenfalls ein echter Hit sein. Oder vielleicht sogar eine selbst gebastelte Collage, die ihr gemeinsam zurechtschneiden und festkleben könnt.

Wenn das Heft spannend wird und man es gerne ansieht (im Gegensatz zum schlichten einfarbigen Look), dann macht das Arbeiten in der Schule umso mehr Spaß. Und vor den Freund:innen mit neuen Stiften anzugeben, um sie wenig später wie verrückt zusammen über das Papier flitzen zu lassen, natürlich auch.

2. Das Gequengel wegen der Hausaufgaben

Es ist zwar total verständlich, dass die meisten Schüler:innen lieber nicht zwei Stunden nach der Schule am Schreibtisch sitzen wollen, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Trotzdem sollten wir ihnen es nicht noch schwerer machen. Die Frage: "Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht", bringt ab einem gewissen Alter wohl jedes Kind auf die Palme. Doch wie können wir dafür sorgen, dass es besser läuft?

Die Antwort sind Lerngruppen: Zusammen mit gleichaltrigen Freund:innen macht das Lernen sehr viel mehr Spaß, und außerdem kannst du dich mit den anderen Familien abwechseln. So haben du und möglicherweise dein:e Partner:in auch mal etwas Zeit für dich/euch oder um Dinge im Haus oder für die Familie zu erledigen.

Bei kleineren Kindern bietet sich allerdings an, bei deinem Kind oder den Kindern zu bleiben und die Aufgaben gemeinsam anzugehen. So gewährleistest du, dass dein Schatz seine Aufgaben erledigt und trotzdem nicht überfordert ist. Dabei sollten wir vor allem einfach da sein und nicht versuchen zu kontrollieren.

3. "Aufstehen! Wir kommen zu spät!"

Wenn der Morgen gleich stressig beginnt, dann schleppen wir den Stress meistens bis mit in die Mittagspause oder ärgern uns vielleicht sogar abends noch, wenn alle Familienmitglieder erneut aufeinandertreffen.

Dabei gibt es für das erneute Frühaufstehen einen guten Trick. Wer die Möglichkeit hat, kann nämlich eine Woche vor Schulbeginn bereits das pünktlich aus dem Bett kommen. Erst um neun Uhr, dann um acht, dann um sieben – und schwupps! Da ist die richtige Zeit wieder erreicht. Das kann man dann noch hervorragend mit spannenden Tagestrips verbinden. Beispielsweise in einen Tier- oder Freizeitpark – oder vielleicht ins Schwimmbad.

Bei wem die Schule schon angefangen hat, der:die versucht es besser mit der richtigen Schlafroutine. Sorg dafür, dass dein Kind rechtzeitig schlafen geht und eine zwischen euch festgelegte Zeit einhält. Das Gute: Filme muss man mit den heutigen Streaming-Diensten eben nicht mehr um 20.15 Uhr gucken. Es geht auch früher, damit Junior:in zeitig im Bett landet.

4. Gehetzt und unentspannt am Morgen

Ja, letztlich ergänzt dieser Punkt das schlechte Aufstehen. Aber trotzdem sollte er gesagt werden: Morgens in Windeseile durch das Haus zu fegen wie ein Wirbelwind, gerade so fertig angezogen, Brot eingepackt und los – das ist kein schöner Start in den Tag. Selbst wenn nicht alle Familienmitglieder bei euch gerne morgens frühstücken, setzt euch doch trotzdem für etwa 20 Minuten zusammen und startet den Tag gemütlich. Es kann ja auch ein Saft und für die Eltern beispielsweise ein Kaffee sein und dazu ein gutes Gespräch.

Worauf freut sich dein Kind in der Schule? Liegt heute etwas Besonderes an, ist er:sie aufgeregt wegen eines Tests oder einer neuen Klasse? Hör ihm:ihr zu und lerne, was ihn:sie im neuen Schuljahr beschäftigt. Startet euren Tag so gut es eben geht mit etwas Ruhe.

5. ... diese blöde Buchfolie

Vermutlich hat jedes Elternteil schon einmal über die Schutzfolie für Bücher geschimpft, die einfach nicht blasenfrei auf dem Buch kleben bleiben will. Und das heißt auch: Kaum ein Buch im Klassenraum ist perfekt eingekleidet, also muss die Perfektion von deiner Seite ebenfalls nicht sein. Viele Schulen erlauben außerdem kaufbare Klarsichtumschläge, die zwar teurer sind, aber dafür einfacher zu handhaben und wiederverwendbar.

Bei den oben genannten Stickern oder Collagen auf Heften halten die Folien diese auch davon ab, kaputtzugehen oder dreckig zu werden. Einige Läden übernehmen übrigens auch das Bucheinschlagen für das Schulmaterial. Frag doch bei der nächsten Gelegenheit mal bei deinem lokalen Schulbedarf-Geschäft nach. Das kann allerdings je nach Laden unterschiedlich viel kosten.

Verwendete Quelle: scoyo.de

lkl Brigitte

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