Papa-Pragmatismus: 5 Dinge, die Väter ganz anders als Mütter tun

Was tut er da bloß – und wie macht er das? Welche Mama hat sich nicht schon einmal dabei ertappt, ihren Mann skeptisch-staunend in seiner Papa-Rolle zu beobachten?! Manche Dinge machen Väter eben ganz anders als Mütter. Und das ist auch gut so!

Abenteuer? Mit Papa, bitte!

Kaum lässt man den Papa mit dem Kind in Ruhe, wird es laut. Zusammen wird getobt und gelacht, bis einer weint, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Während wir Frauen uns oft selbst dabei ertappen, wie wir uns ein wenig im Gluckenmodus verlieren – schließlich ist unser Baby so winzig und zerbrechlich! – haben Papas oft weniger Berührungsängste. Frei nach dem Motto: Wird schon nicht kaputt gehen, das Kind.

Väter vergessen sich selbst nicht

Klar: Für das eigene Kind gehen beide Elternteile an die Grenzen. Schließlich spielen plötzlich die Bedürfnisse des kleinen Würmchens eine größere Rolle als die eigenen. Sich für das Kindeswohl aber ganz aufgeben? Muss nicht sein. Väter erinnern uns daran, dass man auch noch eigene Träume und Wünsche hat – und diese durchaus verfolgen darf. Wenn Papa Freunde zum Essen treffen will, aber keinen Babysitter findet, nimmt er den Sprössling eben einfach mit. Vorausgesetzt, er ist alt genug natürlich. Vor allem zeigt er uns aber damit, dass das Kind auch gesund und munter aufwächst, wenn es mal nur mitläuft, statt stets im Mittelpunkt zu stehen.

Im Papa-Modus vergessen sie aber alles andere

Da hat man einen Tag kinderfrei, kommt nachhause und betritt… das absolute Chaos. Während Mütter sich in Erziehung, Haushalt und Wäsche zugleich ausleben, zeigen Väter doch allzu oft, dass sie eben keine Multitasking-Helden sind. Aber ganz ehrlich: Vater und Kind dann versunken zwischen Spielzeug zu entdecken, wie sie sich voll und ganz aufs Spielen konzentrieren, entschädigt für die Unordnung dann gleich wieder.

Papy hypnotisiert Baby mit einer Hand

Babysprache? Nicht mit Papa!

Bei kleinen Wesen mit großen Augen erwischen sich Frauen immer wieder, wie ihre Stimme eine Oktave höher rutscht. Die Babysprache fließt aus uns, als hätten wir nie anders geredet – ob wir wollen oder nicht. Väter ertappt man hingegen nur selten mit Kosenamen und Verniedlichungen. Auch die Stimme verändert sich weniger, wenn sie mit Babys sprechen. Und das hat auch etwas Gutes: Schließlich schlafen Kinder zu dem beruhigend-tiefen Papa-Organ, das vorliest, gleich viel besser ein…

Der Papa-Pragmatismus

Knie aufgeschlagen? Milch umgekippt? Zeh gestoßen? Halb so wild! Papas nehmen oft die Dinge, wie sie sind und machen weiter. Dann wird kurz verarztet, geputzt und Schmerz weggepustet – schon kann weitergespielt werden.

mjd / Brigitte
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