Das Bild dieser Working Mom spricht uns aus der Seele!

Rachelle Bingham hat einen Job, zwei Kinder und 1000 Dinge am Tag zu erledigen. Mit ehrlichen Worten beschreibt sie das Umherhetzen - und warum sie es vermissen wird.

Ein Selfie aus dem Auto - na und? Das Bild von Zweifachmama Rachelle Bingham aus Melbourne, das sie kürzlich bei Facebook veröffentlichte, sieht zunächst unspektakulär aus. Okay, es liegt allerhand Zeug herum, aber das tut es ja bei vielen von uns ...

To anyone who thinks that working mums have it all together. Ummm no...... I have just arrived home at 5.10pm. I woke up...

Gepostet von The Mummy Code am Dienstag, 5. April 2016

Doch Eltern sehen darin mehr. Spätestens, wenn sie die dazugehörigen Zeilen der Australierin lesen, die auch auf ihrem Blog "The Mummy Code" über ihren Alltag schreibt. Rachelle richtet sich damit "an alle, die denken, berufstätige Mütter hätten alles im Griff" und beschreibt in ehrlichen Worten ihren chaotischen Alltag als Mutter eines dreijährigen Sohnes und einer einjährigen Tochter:

"Ich bin gerade, um 17.10 Uhr, nach Hause gekommen. Ich bin mit meinem Dreijährigen um 4.30 Uhr aufgewacht, habe die Kinder fertiggemacht, sie in die Kita gebracht, stand eine Stunde im Stau und habe um 8 Uhr angefangen, zu arbeiten - ein normaler Job, nichts Besonderes oder Aufregendes. Ich muss die Kinder jetzt noch baden, Abendessen machen und Schnittchen für die Kollegen schmieren, die für morgen früh eine "spaßige" Teerunde angesetzt haben."

All das erledigt sie, während ihr Sohn ihr permanent zu verschiedensten Dingen Fragen stellt -"Das ist süß, aber ich bin super müde." - und ihre Tochter müde und hungrig im Hintergrund quengelt. Ihr Auto sei schmutzig und voller Spielzeug, Saftpäckchen und Energydrink-Dosen. Die schnell in der Mittagspause besorgten Einkäufe stapeln sich auf und vor dem Beifahrersitz. Hallo, Alltagswahnsinn!

"Es sieht vielleicht so aus, als hätten wir alles unter Kontrolle, doch in Wirklichkeit rennen wir doch alle umher, wurschteln uns durch und versuchen, alles hinzubekommen - und dabei niemanden zu enttäuschen oder zu vergessen", schreibt Rachelle. Mit ihrer Offenheit trifft sie auf viel Verständnis und Unterstützung: Der Beitrag wurde innerhalb weniger Tage mehr als 43.000 Mal geliked und mehr als 7400 Mal geteilt.

Sie habe das Bild und den Text in der Hoffnung veröffentlicht, dass andere Mütter und Väter sich damit identifizieren, sagte sie gegenüber der Huffington Post - und stellte klar, dass sowohl Eltern, die arbeiten, als auch Eltern, die zu Hause bleiben, einen großartigen Job machen. Auch wenn es nicht immer einfach sei, erfülle sie das Muttersein.

"Die Tage und Nächte sind vollgestopft, dein Auto ist dreckig und dein Haus unordentlich, aber du weißt definitiv, dass du lebst. Eines Tages werde ich zurückblicken und diese hektischen Momente vermissen."

Wie wahr!

nw
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