Alles Gute, liebe Angela!

Das MOM-Team vermehrt sich munter weiter: Diese Woche hat sich Redaktionsleiterin Angela Wittmann in den Mutterschutz verabschiedet. Hier erzählt sie, was sie beim dritten Kind anders machen will und wie ihre Familie auf die überraschende Nachricht reagierte.

Freut sich auf das, was da bald rauskommt: BRIGITTE MOM-Redaktionsleiterin Angela Wittmann zeigt zum Abschied nochmal ordentlich Bauch und trägt natürlich das selbstgemachte Shirt aus der aktuellen MOM-Ausgabe. Das Team (von links nach rechts: Katja Neidhardt, Stefanie Hentschel, Angelas Vertreterin Anne Petersen, Michèle Rothenberg und Katja Sachse) freut sich mit ihr und trägt den Abschied mit Fassung. Denn wie wir Angela kennen, werden wir sie auch in der Elternzeit regelmäßig mit guter Laune und guten Ideen im Büro antreffen. Zum Glück!

Liebe Angela, wie wirst du die letzten Wochen vor der Geburt verbringen?

Angela Wittmann: Wahrscheinlich noch oft in der MOM-Redaktion bei meinen Freundinnen und Kolleginnen. Dort gibt es ein wahnsinnig gemütliches Sofa, sehr leckeren Kaffee aus unserer neuen Maschine. Und außerdem geht meine Tochter gleich um die Ecke in die Kita. Ich steh also sowieso zweimal am Tag beim Hinbringen und Abholen quasi vor der Tür - und die Versuchung, mal eben schnell vorbeizuschauen ist sehr groß. Worauf freust Du Dich?

Aufs Baby! Hast Du Pläne für die Elternzeit?

Ich hab ja schon zwei Kinder, unser Großer geht in die 2. Klasse. Also werden wir die Elternzeit schon mal nicht zum Reisen nutzen wie so viele, sondern versuchen, es uns daheim so schön wie möglich zu machen. Du gehörst ja mit 44 Jahren schon zu den "Spätgebärenden", über die so viel geredet wird. Wie hat Dein Umfeld reagiert?

Überrascht. Die Kinder konnten es erst gar nicht fassen ("Aber Mama, dazu bist du doch viiiiieeel zu alt!"). Aber jetzt freuen sich alle sehr über den kleinen "Nachzügler". Auch im Bekanntenkreis - vor allem darüber, endlich alles los zu werden, was noch so an sperrigem Babyzeug rumsteht... Übrigens fühlt sich das Schwangersein jetzt kein bisschen anders an, ich war allerdings auch schon beim ersten Kind 35 - und damit eine sogenannte "Spätgebärende". Welche Erfahrung wird Dir beim dritten Kind am meisten nützen?

Ich werde mich ganz bestimmt nicht mehr verrückt machen lassen. Man sagt ja immer: Wenn man nur gleich beim ersten Baby mit der Gelassenehit einsteigen könnte, die man später als Mutter einfach hat. Gerade eben habe ich zum Beispiel einen Artikel über "Reizüberflutung" beim Baby gelesen. Darüber habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, als mein Großer auf die Welt kam. Da war eine Baustelle mit Presslufthammer vor dem Krankenhaus, und ich war mir sicher, dass wir ihn traumatisieren, wenn wir da am Tag der Entlassung vorbei müssen. Irgendwann sind wir dann natürlich trotzdem nach Hause gegangen. Und heute? Warten da zwei tobende Geschwisterkinder in der Wohnung... Willst du diesmal etwas anders machen?

Eigentlich wollte ich in der Elternzeit dieses Mal weniger arbeiten. Aber ich merke schon, das wird nichts. Dazu macht mir mein Job viel zu viel Spaß. Und die BRIGITTE MOM ist ja irgendwie auch mein Baby. Ich werde also weiterhin mithelfen wollen und meine Kolleginnen belästigen, bis sie mich irgendwann vor die Tür setzen.

.... das tun wir natürlich nur, damit Du nicht vergisst, Dich auch mal auszuruhen. Alles Gute und bis bald, liebe Angela! Und nicht vergessen, als Mehrfach-Mutter erledigen sich viele Dinge von allein:

keine Bildunterschrift

Foto: Jaane Christensen
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-MOM-Newsletter

MOM-Newsletter

Mit unserem Newsletter erfährst du alles über die neuesten Online-Beiträge und verpasst keine MOM-Ausgabe!