Postnatale Depression: Dieses Bild zeigt das WAHRE Problem

Viele Mütter leiden unter postnataler Depression und verstecken das Problem aus Scham und Angst, eine schlechte Mama zu sein. Eine Betroffene bringt diesen Konflikt mit einem starken Foto auf den Punkt - im Video seht ihr Bild und Hintergründe!

Mutter, Kind, postnatale Depressionen
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Niemand muss so perfekt sein wie eine Mutter. Egal zu welcher Zeit und in welcher Situation: Immer wird erwartet, dass sie geduldig, ausgeglichen, top-organisiert ist, und vor allem: glücklich. Immerhin hat sie Kinder, und Kinder sind, da sind wir uns als Gesellschaft sicher, die größte Erfüllung, die man haben kann.

Niemand darf die Wahrheit erfahren

Die Realität sieht natürlich oft total anders aus: Kinder großzuziehen ist ein harter Knochenjob, der einen bis an die eigenen Grenzen bringt. Wenn sich dann noch postnatale Depression zu der "normalen" Belastung gesellt, ist es schier unmöglich, die Fassade der "glücklichen Mutter" aufrechtzuerhalten. 

Doch genau das tun viele Mütter, weil sie nicht als "gescheitert" und "schlechte Mutter" abgestempelt werden wollen. Wie absurd dieser Konflikt wirklich ist, bringt die Amerikanerin Kathy DiVincenzo mit diesem Bild auf den Punkt, das sie auf Facebook veröffentlicht hat. DiVincenzo hat es satt, das Problem weiter unter den Teppich zu kehren, und hat eine wichtige Botschaft an alle Mütter, die auch mit postnataler Depression zu kämpfen haben:

"Ich habe Angst, dass dich die Wahrheit verstört"

"Die Wahrheit ist, dass diese Bilder beide  mein Leben zeigen, je nach Tagesform. Aber nur eines davon würde ich normalerweise vorzeigen, und genau das ist das Problem. Ich arbeite doppelt so hart daran, diese Realität vor dir zu verbergen, weil ich Angst habe, dass es dich verstören könnte. Ich habe Angst, dass du denken könntest, ich wäre schwach, verrückt, eine schreckliche Mutter etwas anderes von den Millionen von Dingen, von die mein Kopf mir einredet, und ich weiß, dass es nicht nur mir so geht."

"Brecht das Schweigen!"

"Wir müssen aufhören davon auszugehen, dass die Zeit nach der Geburt immer voll Glückseligkeit ist, denn für eine von sieben Frauen ist sie das nicht. (...) Wir müssen lernen, was die Zeichen, Symptome, Risikofaktoren und Hilfsangebote für die Zeit nach der Geburt sind. Wir müssen das Stigma abschaffen und das Schweigen beenden, indem wir unsere Geschichten erzählen und andere wissen lassen, dass sie nicht alleine sind."

Vor allem ein Appell an alle anderen Mütter ist DiVincenco wichtig: "Falls es dir noch niemand gesagt hast: Du machst deine Sache großartig! Du wirst geliebt, und das bist du auch wert. Du bist nicht alleine!"

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