Huch, was macht denn diese Brust da auf dem Dach?

Hinter der im wahrsten Sinne Aufsehen erregenden Aktion aus London steckt eine Kampagne, die fürs Stillen in der Öffentlichkeit wirbt.

Mother London ist der passende Name der Werbeagentur, die am britischen Muttertag (26. März) eine wirklich spektakuläre Aktion durchgeführt hat.

Auf einem Gebäude im Londoner Stadtteil Shoreditch bauten die Werber eine riesige, aufblasbare Frauenbrust auf. #FreeTheFeed ist der Titel dieser Installation – und sie soll für mehr Toleranz fürs Stillen in der Öffentlichkeit werben. Denn immer noch fühlen sich Frauen, die ihre Kinder im Park oder im Café an die Brust legen, diskriminiert und abgelehnt. Viele Menschen fühlen sich von einer nackten Mutter-Brust – das Natürlichste der Welt! – abgestoßen. Zu viele, findet die Agentur.

"Es ist schwer zu glauben, dass sich britische Mütter im Jahr 2017 immer noch beobachtet und verurteilt fühlen, weil sie in der Öffentlichkeit ihr Kind füttern – mit der Flasche oder mit der Brust", so das Statement dazu.

Jawoll, das finden wir auch verwunderlich! Über aufgeblasene Brüste kann man sich sehr gern wundern, über echte Brüste bitte nicht.  

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miro

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