"Ich will nicht dein Freund sein - weil ich dich liebe, mein Kind!"

Kristina Kuzmic erklärt in einem Video, warum sie für ihre Kinder keine gute Freundin sein will und warum dieser Schritt so wichtig für ihre Erziehung ist.

Monolog mit Message: Kristina Kuzmic ist Mutter von drei Kindern. Alle drei Sprösslinge sind gerade weniger gut auf ihre Mama zu sprechen - der Haussegen hängt schief, die Kinder sind sauer.

Doch Kristina sieht keinen Grund, den restlichen Tag im Beisein eines schlechten Gewissens zu verbringen. Geht es nach ihr, hat sie lediglich ihre Pflicht als Mutter und Erziehungsbeauftragte erfüllt. Und da sind wir auch schon an einem Punkt, der ihr sehr am Herzen liegt.

Dass ihre Kinder sauer sind, ist ihr egal

Sie ist liebende Mutter UND ewige Spielverderberin. Deswegen ist ihr der Unmut ihrer drei Kinder auch egal - alles, was sie erfüllt hat, ist ihr Job als Mama. Einer muss den Kleinen schließlich Marnieren beibringen und sie zu selbstständigen Wesen erziehen.

Dass das nicht immer Spaß bringt, sondern oftmals Streit und schlechte Laune, nimmt sie in Kauf. Schließlich hat sie die Belohnung der Strapazen vor Augen:

Selbstständige, gut erzogene, auf eigenen Beinen stehende Erwachsene, die sie irgendwann guten Gewissens in die Welt entlassen kann.

Freunde können keine Grenzen setzen

Dieses wünschenswerte Ziel erreicht sie nach eigener Aussage nicht als gute Freundin in der Mutterrolle. Freundschaften schließen wir auf Augenhöhe - in der Beziehung zu ihren Kindern möchte sie die Position als Autoritätsperson jedoch alles andere als aufgeben.

Im Gegenteil: Es ist wichtig Grenzen zu setzen und Regeln aufzustellen - und zwar nach dem Spielplan der Mutter und nicht dem der Kinder.

Wünsche müssen auch mal unerfüllt bleiben

Ein weiterer Punkt, in dem sich Freundschaft und das Mutterdasein gegenseitig im Weg stehen:

Den Wunsch nach Liebe will und soll eine Mutter ihren Kindern immer erfüllen. Materielle Dinge oder spontane Herzenswünsche (JuliahatdasPuppenhausaberauchbekommenMamaaaaaa) dürfen und müssen auch mal ausgeschlagen werden.

Denn Mütter wissen, dass ihr Kind auch ohne das neue Puppenhaus glücklich wird. Genauso muss es lernen, dass sich Wünsche im Leben nicht immer einfach erfüllen lassen - und das erreichen wir nur, indem wir uns selbst auf die Finger schlagen und den klimpernden Augen nicht nachgeben, die wollen, dass wir das Geschenk kaufen.

Die Regeln stellt sie nur auf, weil sie ihre Kinder liebt

Für Kristina steht fest, dass sie erst mit ihren Kindern auf freundschaftlicher Ebene umgehen möchte, wenn sie diese zu guten Menschen und somit genauso gelungenen Freunden erzogen hat. Bis sie das Erwachsensein noch nicht erreicht und die ein oder andere Lektion nötig haben, bleibt sie ihrer Mutterrolle ausnahmslos treu - auch, wenn das manchmal schwer ist.

Ihre Erziehungsmaßnahmen und die damit verbundenen Konsequenzen setzt sie schließlich nur aus einem einzigen Grund durch: Weil sie ihre Kinder liebt und ihnen einen guten Start in eine eigenständige Welt ebnen möchte.

Und diese optimalen Startbedingungen erreicht nun mal nur durch (elterliche) Arbeit und konsequentes Durchhalten.

Dass Kristina selbst gar nicht so ernst und zielgerichtet ist wie ihre Erziehungsmaßnahmen, verraten uns ihre sympathischen Essgewohnheiten - wer so cool und gelassen mit seiner Rolle als Mama umgeht, wird diese entspannte Lebenseinstellung hoffentlich auch an seinen Nachwuchs weitergeben.

LV

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