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Eltern setzen ihren Jungen im Wald aus


Ganz allein musste sich der Siebenjährige durchschlagen, zahlreiche Rettungskräfte haben nach ihm gesucht. Nun hat die Geschichte ein unerwartetes Ende genommen.

Was musste dieser arme Junge wohl durchmachen? In Japan wurde nun ein Siebenjähriger von seinen Eltern im Wald ausgesetzt, nachdem er sich danebenbenommen hatte!

Der kleine Yamato Tanooka hatte offenbar Steine auf Autos und Menschen geworfen. Und auch, wenn man das natürlich nicht darf, geht die Reaktion seiner Eltern viel zu weit: In einem Waldstück auf der Insel Hokkaido setzten sie den Jungen ohne Essen und Trinken aus, stiegen ins Auto und fuhren los.

Als Vater und Mutter nach knapp 500 Metern wieder wendeten - ob aus Schuldgefühlen oder schon vorher geplant, ist nicht überliefert -, war der Junge bereits verschwunden! Wie vom Erdboden verschluckt!

Yamato schlug sich sechs Tage lang durch

Sechs Tage lang suchten Polizei ein weitere Einsatzkräfte in dem Waldstück nach dem Jungen. Seine Eltern hatten zunächst behauptet, Yamato sei bei einer gemeinsamen Wanderung verloren gegangen, doch dann machten sie reinen Tisch.

Nun endlich die Entwarnung: Nach elendig langen Tagen der Suche und des Bangens wurde Yamato gefunden - knapp fünf Kilometer von der Stelle entfernt, an der er ausgesetzt worden war. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus, es geht ihm aber den Umständen entsprechend gut.

Wie sich der Junge fast eine Woche in dem Waldgebiet durchschlagen konnte, ist bislang noch nicht geklärt.

fm

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