"Nichts wird sie abhalten, ihn zu lieben" Vater schreibt bewegende Zeilen über Mutterschaft

William Trice Battle ist tief beeindruckt von der Stärke seiner Frau nach der Geburt ihres Sohnes und beschreibt in diesen Zeilen voller Liebe das Wesen von Mutterschaft.

Schon die Geburt seines kleinen Sohnes war für William Trice Battle ein überwältigender Moment. Er war in jeder Sekunde bei seiner Frau Lauren und bewundert sie zutiefst dafür, wie sie diese so schmerzhafte und zugleich wundervolle Erfahrung gemeistert hat. 

Zeit der Wunder

Doch wie jede Mutter und jeder Vater bald weiß – mit der Geburt eines Kindes ist die Zeit der Wunder noch lange nicht vorbei. Mit dem ersten Schrei unseres Babys und seinem ersten Blick in diese Welt geht diese unvergleichliche Baby-Zeit gerade erst los. Mutter oder Vater zu werden verändert unser ganzes Leben auf unvorstellbare Art und Weise.  

Wie sehr ihn die liebevolle Art seiner Frau als Mutter bewegt, beschreibt William Trice Battle in diesen liebevollen Zeilen, die er auf Facebook veröffentlicht hat: 

I thought I knew what motherhood entailed. Like most new dads, I have only experienced motherhood as an outsider. I saw...

Gepostet von William Trice Battle am Dienstag, 10. Dezember 2019

"Ich wusste nicht, wie wenig ich wusste"

"Ich dachte, ich wüsste, was Mutterschaft bedeutet. Wie die meisten Väter habe ich das Muttersein bisher nur als Außenseiter wahrgenommen. Ich habe meine Mutter, meine Schwester und Freundinnen als Mütter erlebt. Ich habe viel über Mutterschaft gesehen und gehört. Ich habe das Wesentliche verstanden. Zumindest dachte ich das. Ich wusste, dass es viel persönliche Zeit in Anspruch nimmt. Ich wusste, dass es viele Opfer erfordert. Aber ich wusste nicht, wie wenig ich wirklich wusste. 

Es gibt Nächte, in denen meine Frau fast gar keinen Schlaf bekommt. Es gibt Zeiten, in denen unser Sohn quengelig ist, obwohl sie ihn gerade gefüttert hat. Trotzdem wiegt sie ihn geduldig und liebevoll über eine Stunde. Nur um ihn dann wieder füttern zu müssen, bevor er schläft.

Wenn ich nicht zu Hause bin, hat sie wenig bis gar keine persönliche Zeit für sich. Sie verliert sich absichtlich in ihm, damit er weiß, dass er geliebt, gepflegt und sicher ist. Und das alles, während sie noch immer Schmerzen hat. Sie hat noch immer Schmerzen von der Geburt. Sie hat Schmerzen beim Stillen (Männer, stellt euch das vor, wie Rasierklingen, die ständig über diesen Bereich schaben …). Sie hat emotionale Schmerzen von den Hormonen nach der Geburt und wenn sie sich selbst im Spiegel ansieht und sich fragt, ob ihr Körper jemals wieder wie vorher aussehen wird. 

Geburt mit Glückshaube: Baby kommt in seiner Fruchtblase zur Welt

Ich glaubte zu wissen, was Mutterschaft bedeutet. Aber es durch ihre Augen zu erleben, bringt ein ganz neues Verständnis mit sich, dafür, wie umfassend, anstrengend, schmerzhaft und doch schön das alles wirklich ist. Es hat mich gelehrt, dass keine Menge an Schmerz oder Frustration sie davon abhalten wird, unseren Sohn zu lieben. Aus ganzem Herzen.

Ich habe eine Stärke erlebt, die ich zu kennen glaubte, aber tatsächlich tat ich das nicht. Die Stärke von Mutterschaft."

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