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Mein Kind fremdelt Was kann ich als Elternteil tun?

Fremdeln und Trennungsangst - Buchtipp: kleiner Junge weint
© Jaromir Chalabala / Shutterstock
Sobald Mama den Raum verlässt, geht die Welt unter. Der vertraute Babysitter schafft es nicht mehr, das Kleine zu beruhigen. In der Kita spielen sich jeden Morgen tränenreiche Abschiedsszenen (von Mama und Kind!) ab. Trennungsangst und Fremdeln sind Stress. Für Kinder und die Eltern. Was hilft? Geduld und ein bisschen Hintergrundwissen. Schaut mal hier.

Die Autorin Elizabeth Pantley klärt in ihrem Buch „Fremdeln, Klammern, Trennungsangst“ über Trennungsängste von Kindern, aber auch über Ablösungsproblemen bei den Eltern auf. Mütter und Väter finden in diesem Buch viele Übungen, um Trennungen mit dem Kind einzuüben, ihr Kind zu stärken und bewusst mit ihrer eigenen Trennungsangst umzugehen.

Fremdeln tritt häufig bei Kindern im Alter von 8 Monaten auf. Nach der Autorin ist die Hochphase des Fremdelns zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat. Aber wusstest Du, dass Kinder auch im Alter von sieben oder acht Jahren immer mal wieder Fremdeln?

Manchmal ist es nicht einfach zu unterscheiden, fremdelt mein Kind gerade oder handelt es sich um Schüchternheit, Scham oder Sorge vom Kind? In der folgenden Auflistung aus ihrem Buch könnt Ihr für Euch prüfen, ob Euer Kind gerade fremdelt.

  • Es weint, sobald ein Elternteil außer Sicht ist.
  • Dein Kind ist extrem anhänglich.
  • Es zieht ein Elternteil allen anderen Menschen vor.
  • Es fällt in frühere Verhaltensweisen zurück (wie z.Bsp. Daumennuckeln, Einnässen, Babysprache).
  • Seine Angst verfliegt, sobald die Eltern wieder da sind.
  • Nachts wacht es regelmäßig auf und ruft nach den Eltern.
  • Es möchte sich nachts oder für den Mittagsschlaf nicht von den Eltern trennen.
  • Es hat Angst vor Familienangehörigen und Freunden, die es nicht regelmäßig sieht.
Fremdeln und Trennungsangst - Buchtipp: Buchcover
So helfen Sie ihrem Kind liebevoll beim Loslassen
Von Elizabeth Pantley
ISBN: 9783432100456
Erschienen im TRIAS Verlag
© Georg Thieme Verlag KG

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Eltern.de erschienen.

Biona Schütt

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