Fremdgeh-Test für 11-Jährige bringt Schule in Bedrängnis

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Ganz schön peinlich: Ein Lehrer übernimmt ein Übungsblatt aus dem Internet, ohne es sich vorher anzugucken. Das hätte er mal besser tun sollen ...

Da staunten die Schüler einer Middle School in nicht schlecht: Ihr Lehrer hatte ihnen ein Übungsblatt mit mehreren Aufgaben ausgeteilt, auf dem sie die korrekten Namen für verschiedene Familien-Konstellationen nennen sollten. Etwa: "Was ist die Tochter deiner Tante?" oder "Wie bezeichnet man den Vater deines Vaters?" Doch schon bald kippten die Fragen in eine Richtung, die völlig unangemessen für den Unterricht waren - und viele Eltern sind jetzt ganz schön sauer.

"Boy Toy" und Seitensprünge

Plötzlich ging es in der Übung nämlich nicht mehr um Verwandschaftsfragen, sondern um pikantere Themen: "Wie heißt das, wenn ein verheirateter Mensch eine Beziehung mit jemand anderem hat?", war eine der Fragen. Oder auch: "Wie bezeichnet man die Freundin eines verheirateten Mannes?". Insbesondere die letzten beiden Fragen ("Wie nennt man den viel jüngeren Freund einer älteren Frau?" und "Wie nennt man die viel jüngere und toll aussehende Frau eines älteren, wohlhabenden Mannes?") brachten die Eltern in Rage. Was sollten diese Fragen an Sechstklässler? Vor allem, wo die "richtigen" Antworten ("Boy Toy" und "Trophy Wife") ganz schön beleidigend sind?

"Muss halt angepasst werden"

Wie sich bald zeigte: Der Lehrer der Klasse hatte den Übungsbogen einfach aus dem Internet übernommen - und sich die Fragen weiter unten auf dem Blatt gar nicht erst angeguckt. Der Autor des Online-Tests meldete sich auch prompt zur Wort: "Das sind halt frei verfügbare Unterrichtsmaterialien, die ein Lehrer nach Bedarf anpassen kann", so seine Stellungnahme. "Die letzten Fragen hätte man offensichtlich mit einer erwachseneren Klasse diskutieren sollen. Ich finde auch, dass man manche Inhalte ausfiltern sollte, wenn man mit jüngeren Kindern arbeitet." Ein Arbeitsschritt, der in diesem Fall schlicht übersehen wurde. Für die Schule eine große Blamage - und für den Lehrer eine wichtige Erfahrung in der weiteren Online-Nutzung.

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