Diese Frühchen-Eltern teilen ihre Geschichte, um anderen Mut zu machen

Ihre Zwillinge kamen vier Monate zu früh auf die Welt. Auch wenn diese Familie wohl die schlimmste Zeit durchlebt hat, kann sie jetzt nach vorne sehen.


Jourdan und Matt Moore wünschten sich nichts sehnlicher als ein Kind. Da Jourdan an Morbus Crohn leidet, konnten sie nicht selbst ein Baby bekommen. Doch das Paar versuchte fast zehn Jahre, ein Kind zu adoptieren. Das lange Warten ging jedoch an ihre Substanz - sie entschieden sich dafür, Embryos zu adoptieren, die in ihre Freundin Hollie eingesetzt werden sollten. Die Schwangerschaft war erfolgreich und das Ehepaar war überglücklich, als sie erfuhren, dass es Zwillinge werden. Doch plötzlich traten in der 24. Schwangerschaftswoche Komplikationen auf.


Die Zwillinge Jaxson und Cadence kamen vier Monate (!) zu früh auf die Welt. Freude und Angst lagen bei den frischgebackenen Eltern so nah beieinander wie nie zuvor. Endlich hatten sie ihre zwei Liebsten bei sich, doch sie mussten um deren Leben bangen. Drei Monate lagen sie auf der Säuglingsintensivstation. "Auf der Intensivstation konzentrierst du dich einfach nur auf das Überleben, Tag für Tag, Stunde für Stunde", so Matt gegenüber 'Huffington Post'.


Doch die Zwillinge haben es geschafft. Auch wenn Cadence zusätzlichen Sauerstoff benötigt und Jaxson ziemlich kurzsichtig ist, sind beide wohlauf. Nun möchten Jourdan und Matt anderen Eltern von Frühchen Mut machen. Zu einem der ersten Bilder mit seinem Sohn schreibt der Papa jetzt auf Instagram:


"An diesem Tag vor einem Jahr passte Jaxson genau in die Hand seines Papas. Er war 23 Tage alt und wog 680 Gramm. Genau eine Woche zuvor hatte er starke Atemprobleme. Ich war bei ihm, als er plötzlich aufhörte zu atmen und seine Herzfrequenz so niedrig war, dass es fast aufhörte zu schlagen. Ich beobachtete, wie das unglaubliche Team im Krankenhaus sich sofort in Bewegung setzte. Sein kleiner Körper war still und grau als eine der Krankenschwestern ihm mit ihren Daumen eine Herzdruckmassage gab, eine andere für ihn in einen Beutel atmete und der Arzt ihn wieder intubierte, indem er eine Röhre in seinen Hals schob. In diesem Moment dachte ich, dass ich diese Szene vielleicht nie wieder sehen könnte... ein Vater, der seinen Sohn hält. Eine Woche später erfreuen wir uns an diesem wertvollen Leben. Und nun arbeitet dieser Vater täglich daran mit demselben kleinen Jungen mitzuhalten, dessen Energie schier unerschöpflich ist und der eine ständige Quelle der Freude in unseren Leben ist."


Aus ihrer Geschichte sollen andere Eltern nun Mut schöpfen. "Wenn wir nicht offenlegen würden, wo wir angefangen haben - einige unserer schwersten Momente - dann würden wir nicht die völlige Freude offenlegen, die wir heute empfinden." Auf ihrem Instagram-Account zeigt die Familie, wie gut es ihnen heute geht und möchte, dass ihre Geschichte geteilt wird.

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