14 Dinge, die man vor dem ersten Kind noch machen sollte

Stricken könnt ihr auch noch später. Es gibt sinnvollere Dinge, die man machen sollte, bevor man Mutter wird. Sex haben zum Beispiel.

Wer sich ein Kind wünscht, kann den Tag der Geburt kaum erwarten. Aber vor lauter Vorfreude vergessen wir oft, an uns selbst zu denken. Wir kaufen haufenweise Babybodys und verbringen Stunden damit, über die richtige Farbe der Kinderzimmerwände nachzudenken. Klar, macht ja auch Spaß. Aber erfahrene Mütter wissen: Das geht alles auch noch später. Ein eigenes Kinderzimmer braucht das Mini-Wesen am Anfang ungefähr so dringend wie ein eigenes Büro. Und 43 Babybodys kann es auch nie auftragen.

Stattdessen könnt ihr die Zeit nutzen, um euch um einen anderen wichtigen Menschen zu kümmern: euch selbst!

Was man vor der Geburt noch machen sollte:

1. Essen gehen

Sich schön anziehen, bei Kerzenschein in einem sitzen, gemeinsam mit anderen Menschen, die vernünftig mit Messer und Gabel essen können - man merkt erst, wie sehr man diesen Erwachsenen-Luxus vermisst, wenn das erste Mal Pastinakenbrei in den ungewaschen Haaren landet.

2. Kinderlose Freunde treffen

Schaut sie euch nochmal genau an - nach der Geburt werdet ihr sie vermutlich seeeeeehr lange nicht sehen.

3. Ins Kino gehen

Mottet alle Serienstaffeln ein und geht ins Kino - so oft, wie es die drückende Blase zulässt. Vor dem Fernseher werdet ihr die nächsten Jahre noch lang genug sitzen. Für Konzerte oder Theater gilt übrigens das Gleiche.

4. Urlaub mit dem Partner

Schnappt euch euren Liebsten und fahrt mit ihm weg. Gern in kleine romantische Hotels oder große aufregende Städte (wenn es euer Bauch zulässt). Natürlich könnt ihr auch in der Elternzeit verreisen, aber es ist nicht das Gleiche. Statt Galerien oder hübsche Bars recherchiert ihr dann nämlich Babypools und Spielplätze. Und die Gespräche mit dem Partner beschränken sich auf anspruchsvolle Themen wie "Gehst du wickeln oder ich?".

5. Massagen buchen

Der Rücken schmerzt, der Bauch zieht - dann lasst euch von professionellen Händen verwöhnen! Und denkt jetzt bloß nicht: "Ach, ich kann doch auch noch später die Mutter-Kind-Massage in diesem neuen Studio buchen." Eine Massage macht nur halb so viel Spaß, wenn man die ganze Zeit mit einem Auge und einem Ohr (und oft auch einem Arm) beim Baby ist.

6. Pediküre buchen

Glaubt uns: Für sowas wie Fußpflege habt ihr nach der Geburt keinen Kopf - und keine Zeit mehr. Das gilt vermutlich für die nächsten fünf Jahre.

7. Anträge fürs Elterngeld vorbereiten

Öh, buh, klingt jetzt ziemlich spaßbefreit. Ist es auch. Aber ihr werdet sehr froh sein, wenn ihr diesen Punkt nicht mehr auf der Liste habt und stattdessen noch länger im Hormonrausch euer Kind bestaunen könnt.

8. Lesen

Und nein, wir meinen nicht die "Hebammenstunde". Deckt euch mit allen Büchern ein, die ihr schon immer mal lesen wolltet. Und lest, wann immer euch danach ist - nachts um 3, morgens um 11, den ganzen Sonntag lang. Es ist ein solcher Luxus.

9. Ausschlafen

Ja, all das Gejammer der Eltern über zu wenig Schlaf kann man schon gar nicht mehr hören. Unser Tipp ist dennoch: Nehmt es ernst. Sehr ernst.

10. Sex haben

Viele Frauen haben ja während der Schwangerschaft besonders viel Lust. Na dann: rein in die Betten! Denn dass die Elternschaft sich auf die meisten Paare wie ein Keuschheitsgürtel auswirkt, ist - leider - kein Ammenmärchen.

Was man vor der Schwangerschaft noch machen sollte:

11. Tanzen gehen

Rockt, Ladies, so oft es geht! Tanzen zu "Die Affen rasen durch den Wald" ist auch lustig, aber nicht sehr sexy.

12. Im Ausland leben

Ihr habt schon immer davon geträumt, ein Jahr lang in Frankreich zu leben? Gibt es sogar die Möglichkeit, einen Außenposten eurer Firma anzunehmen? Oder ein Sabbatical zu machen und ein Jahr um die Welt zu reisen? Worauf wartet ihr! Mit Kindern, die in Kitas gehen oder Schulen besuchen, die eigene Freunde und (auweia!) einen eigenen Willen haben, trifft man solche Entscheidungen nicht mehr so leicht.

13. Flirten

Ein kleiner Flirt zwischendurch ist so erfrischend. Genießt es und lasst bloß keine Gelegenheit aus! Sobald ihr einen Kinderwagen schiebt, seid ihr plötzlich für 90 Prozent der Männerwelt unsichtbar. (Die restlichen 10 Prozent schieben selbst einen Kinderwagen und gucken eher in ihr Smartphone als in eure Augen.)

14. Shoppen

Macht ihr wahrscheinlich eh - aber genießt es ruhig noch mehr. Als Mutter sind die Momente des gemütlichen, lustvollen Klamottenkaufs nämlich höchst selten. Erst nervt der komische neue Körper inklusive auslaufender Brüste, mit dem man sich nicht in die Umkleidekabine traut. Später das Kleinkind, das quengelt oder ständig Richtung Rolltreppe abzuckelt. Statt der schicken Bluse kauft man Ende dann doch wieder nur - genau, Babybodys.

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miro

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