Absurd: Impfgegnerin fragt, wie sie ihr Kind (3) vor der Masern-Welle schützen kann

Die junge Mutter hat da mal eine Frage – und das Internet hat jede Menge Antworten: Nachdem eine bekennende Impfgegnerin nach einem Tipp gefragt hat, wie sie ihre dreijährige Tochter vor einer aktuellen Masern-Welle schützen kann, hagelt es Kritik und Sarkasmus.

Die Sorge dieser jungen Mutter ist absolut berechtigt: Die Masern gehen um – und die junge Frau hat Angst um ihre dreijährige Tochter. Denn: Mama ist Impfgegnerin. Und so fragt die junge Frau in einer Facebook-Gruppe die Gemeinschaft:

Meine Dreijährige ist nicht geimpft und in unserem Staat gibt es aktuell eine Masern-Epidemie. Ich wäre sehr für jeden Vorschlag für Vorkehrungsmaßnahmen, wie ich sie schützen kann, dankbar.

Nun mag man denken, wenn es doch nur die Möglichkeit gebe, dem Mädchen den Erreger in abgeschwächter Form zu spritzen, damit ihr Abwehrsystem von alleine die Erreger bekämpfen kann …

Und so bekam die Mutter weniger den gewünschten Tipp, wie sie ihre Tochter vor den Masern schützen könnte (ganz ehrlich – das liegt ja auf der Hand), sondern eher sarkastische Kommentare und viel Kritik.

"Unter uns: Das ist nicht dein Lieblings-Kind, oder?", schreibt jemand unter die Anfrage. Jemand anders meint: "Sie ist drei Jahre alt und wurde noch niemals gegen irgendwas geimpft? Dann ist sie nun im mittleren Alter – sie hatte sicher ein gutes Leben …"

Bitterböse und rabenschwarze Kommentare, die den Finger in die Wunde legen. Immer wieder stehen Impfgegner hart in der Kritik, weil sie die Möglichkeit des Gesundheitsschutzes für ihre Kinder nicht wahrnehmen. Mittlerweile warnt sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass Impfgegner eine der größten Gesundheitsgefahren der Welt sind. 

Und so bekommt auch die junge Mutter, die bei Facebook nach Tipps fragt, die geballte Ladung Gegenwind ab. Und eine gehörige Portion Sarkasmus: "Ich wurde früher geimpft, aber ich habe auch mal Grünkohl gegessen. Entscheide du, warum ich niemals die Masern hatte …"

Jede Menge Sarkasmus statt der erhofften Tipps zum Umgang – eine bittere Situation für die junge Mutter. Wir können nur hoffen, dass sie die Signale, die ihr das Netz geben wollte, versteht. Denn natürlich kann sie Vorkehrungen treffen, damit ihre Tochter nicht die Masern bekommt – sie könnte sie impfen …    

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