27 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, BEVOR ich Mutter geworden bin

Ein Baby stellt dein Leben komplett auf den Kopf! Um anderen Müttern und Vätern zu helfen, mit diesem neuen Leben zurechtzukommen, verrät diese Mutter 27 Dinge, die sie gerne gewusst hätte, bevor sie ein Baby bekam.

Wenn eines sicher ist, dann das: Wir können noch so viel über Babys lesen und lernen, Bücher wälzen und Kurse besuchen – wenn unsere Kinder einmal auf der Welt sind, wird es noch viel mehr offene Fragen geben! 

"27 Dinge, die ich mir selbst als Neu-Mama gerne gesagt hätte"

Um künftigen Eltern einen Einblick in ihr Leben als Mutter zu geben und ihnen Mut zu machen, hat die Mama-Bloggerin Casey Huff, auf ihrem Insta-Account eine Liste all der Dinge geteilt, die sie gerne gewusst hätte, BEVOR ihre Kinder zur Welt kamen – Geheim-Tipps inklusive. Die Liste ist so herzerfrischend ehrlich und entspannt, dass es kaum eine Überraschung ist, wie gut sie bei anderen Eltern ankommt – auch wenn es natürlich einige Punkte gibt, zu denen es unterschiedliche Ansichten geben wird.

Zahllose Mütter und Väter bedanken sich bei Casey für ihre offenen Worte und schreiben ihr, wie sehr sie ihnen geholfen haben. "Danke Casey, ich stehe hier mit meinem 27 Tage alten Baby im Arm, das ist genau das, was ich heute hören musste!", schreibt eine Frau. Eine andere kommentiert: "Oh, das ist so ein schöner Weg, Eltern wissen zu lassen, dass sie ihre Sache so viel besser machen, als sie denken."

Dies ist die Liste von Casey Huff:

  1. Du wirst wieder schlafen. Eines Tages.
  2. Muttermilch ist wirklich gut für Babys. Genauso wie Flaschenmilch. Tu, was du tun musst. Es sind deine Brüste, dein Baby.
  3. Fernsehzeit ist kein Feind. Stelle sicher, dass deine Kinder altersgerechte Sendungen sehen. Dann lehn dich zurück und trinke in Frieden deinen Kaffee. (Und stell dich darauf ein, dass du mindestens eines dieser Kinderlieder für immer als Ohrwurm behalten wirst)
  4. Ich weiß, diese Babyschuhe sind sooooo süß. Aber stell sie zurück. Dein Baby wird sie exakt einmal tragen, bevor der linke Schuh auf ewig verloren geht.
  5. Hab immer ein Riesen-Pack Chicken Nuggets im Tiefkühlfach, bereit für die Momente, wenn es schnell gehen muss oder die Abende, an denen du zu müde bist, um zu kochen.
  6. Das eine Mal, wenn du die Wechselklamotten für dein Kind vergisst, wird das Mal sein, wenn es sich in die Hosen macht. Ich hab' dich gewarnt.
  7. Die einzigen Menschen, die mit deinen Eltern-Entscheidungen einverstanden sein müssen, sind du und dein Ehemann. IHR seid die Eltern. Solange ihr von Herzen das Beste für euer Kind wollt, ignoriert all die Nörgler.
  8. Vertrau deiner Intuition. Sie hat fast immer Recht und ist ein wertvolles Geschenk. 
  9. Der Kinderarzt wird dich nicht verurteilen, nur weil dein Kind bei seinem Termin nicht übereinstimmende Socken trägt. 
  10. Google kann beides sein – dein bester Freund oder dein schlimmster Feind, wenn es darum geht, die Beschwerden deiner Kinder zu googeln. 
  11. Du wirst Fehler machen. Lass dich von den Schuldgefühlen nicht unterkriegen. Mach es nächstes Mal besser.
  12. Diese 1-Dollar-Spielzeuge in den Supermärkten sind echte Lebensretter und Langeweile-Killer für Kinder beim Einkaufen. Pack ein paar davon in deinen Wagen, wenn du dort bist. Gern geschehen.
  13. Die Liste der Dinge, du als Mutter "niemals tun wolltest" wird mit jedem Tag kürzer werden. Es ist okay, ab und zu über deinen Optimismus vor der Geburt und deine "Einsicht" zu lachen.
  14. Deine Stimmung färbt zu 90 Prozent auf deine Kinder ab. Wenn sie dir mit ihrem Verhalten auf die Nerven gehen, schau einmal, wie es dir geht.
  15. Mach die Pfannkuchen erst fertig, bevor du deinen Kindern erzählst, welche Form sie haben. Aus Versehen Dinosaurier-Pfannkuchen zu produzieren ist viel leichter, als sie absichtlich so zu formen …
  16. Niemand erwartet von einem Haus mit Kindern, dass es makellos ist. Diesen Druck machst dir nur du selbst. Halte deine Haus so sauber oder unordentlich, wie DU dich damit wohlfühlst.
  17. Wer genervt davon ist, Fotos deiner Kinder auf Social Media zu sehen, soll einfach weiterscrollen. Du brauchst dich nicht schlecht fühlen, weil du stolz auf deine Kinder bist.
  18. Deine Kinder haben genauso viel Glück, dass sie dich haben, wie umgekehrt sie ein großes Glück für dich bedeuten.
  19. Falls du jemals ein Foto bekommst, auf dem ALLE Mitglieder deiner Familie in die Kamera schauen, rahme es sofort. Möglicherweise bekommst du ein solches Bild nicht mehr, bevor deine Kinder Teenager sind.
  20. Selbst wenn du rauf und runter schwörst, dass du UNBEDINGT eine Pause von deinen Kindern brauchst, wirst du sie vermissen, sobald sie weg sind.
  21. Die besten Tage sind die, an denen einfach alle in der Familie in ihren Pyjamas bleiben. Schätze diese Tage.
  22. Deine Kinder in all ihren Momenten zu lieben, heißt, dass du deinen Job zu 95 Prozent schon gut gemacht hast.
  23. Eine Ehe ist ein harter Job. Ein Baby hineinzuwerfen wird euch mehr durcheinanderschütteln, als du es dir jemals vorgestellt hast. Bleib dran, dein Ehemann ist es wert.
  24. Kaufe jeweils zwei Paar deiner liebsten Jogging- und Yoga-Hosen für die Tage, an denen du mit der Wäsche nicht hinterherkommst (das wird jeden Tag so sein).
  25. Sei nicht enttäuscht – niemand macht immer alles perfekt.
  26. Du bist eine gute Mutter. SO eine gute Mutter. Außergewöhnlich, wirklich. Es wird viele Tage, an denen du das vergisst, aber das macht es nicht weniger wahr.
  27. Du musst nicht perfekt sein, damit deine Kinder dich wirklich, wirklich, WIRKLICH lieben."

Die lange Liste von Casey Hall macht klar: Ein winzig kleines Wesen in sein Leben und in sein Herz zu lassen, bringt viele Herausforderungen mit sich und viele Momente, in denen wir den Glauben an uns selbst verlieren können, weil einfach alles schief läuft. Das ist völlig okay so.

RTL-Moderatorin Sandra Kuhn zeigt ihre Kaiserschnittnarbe

"Wir sitzen zusammen in diesem Boot"

Wichtig ist nur, dass wir uns dann erlauben, uns auszuruhen und nicht immerzu allzu streng mit uns selbst und anderen zu sein. Casey bringt es auf den Punkt: "Wir sitzen alle zusammen in diesem Boot. Wir sind alle ein bisschen anders Eltern und das ist völlig in Ordnung so, aber wir müssen uns gegenseitig unterstützen. Mutterschaft ist schwer, aber zu wissen, dass uns jemand den Rücken stärkt, das macht den Unterschied". 

mh
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-MOM-Newsletter

MOM-Newsletter

Mit unserem Newsletter erfährst du alles über die neuesten Online-Beiträge und verpasst keine MOM-Ausgabe!