Fieser Shitstorm gegen Jessica Simpson: Geht dieses Bikini-Foto ihrer Tochter zu weit?

Popstar Jessica Simpson postet auf Instagram viele Bilder - auch von ihrer Tochter. Doch hat sie es mit einem Bikini-Foto jetzt übertrieben?

Um wen geht's?

Um Jessica Simpson, eine US-Popsängerin mit fast 4 Millionen Instagram-Followern. Diese versorgt sie regelmäßig mit Fotos aus ihrem Alltag - und im Gegensatz zu anderen Stars zeigt sie dort auch ihre Kinder, Maxwell (5) und Ace (3). 

Jeder Star tickt da eben anders - aber warum die Aufregung?

Mit einem ihrer letzten Posts hat Jessica Simpson Tausende ihrer Fans gegen sich aufgebracht. Auf dem Bild ist ihre kleine Tochter zu sehen - im Bikini und in, nun ja, aufreizender Pose:

Mutter stillt 3-Jährigen - und erntet Shitstorm


Was werfen die Leute ihr vor?

Dass sie ein sexualisiertes Bild ihrer Tochter ins Netz stelle. Damit verletze sie nicht nur die Instimsphäre einer Minderjährigen, sie laufe auch Gefahr, Menschen mit pädophilen Neigungen Futter zu geben. 

Kann man so sehen - gibt es auch Fans, die sie verteidigen?

Ja. Tatsächlich wurden die kritischen Kommentare auf Simpsons Account weitgehend gelöscht. Zu lesen sind noch Beiträge, in denen Menschen sich über den Hass aufregen. "Es ist einfach nur ein unschuldiges Foto", schreibt jemand. Wer sich darüber empöre, sei "lächerlich" und "verrückt". Und: "Leute, hört auf, anderen vorzuschreiben, was sie tun dürfen!". 

Jessica Simpson wird also weiter solche Fotos posten?

Da sie das umstrittene Bild nicht gelöscht hat, kann man davon ausgehen. Das Thema bewegt aber nicht nur Promis - irgendwann stehen alle Eltern vor der Frage, ob sie Fotos ihrer Kinder im Netz zeigen, und wie die Kinder auf den Fotos abgebildet sind. Vor zwei Jahren warnte in Hagen sogar die Polizei davor, Bilder von Kindern im Netz zu veröffentlichen.

Klar ist: Eltern müssen sich bewusst sein, dass sie nicht unter Kontrolle haben, was mit den Fotos im Netz passiert - und dass auch Kinder eine Intimsphäre haben, die man schützen sollte.

Was kann bei der Entscheidung helfen?

Ein Forschungsprojekt der Uni Basel hat einen Guide erstellt mit 10 Fragen, die sich Eltern stellen sollten, ehe sie Fotos ihrer Kinder im Netz posten. Die helfen weiter, wenn sich Eltern unsicher sind und kein Risiko eingehen wollen.


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Man kann es aber auch ganz anders sehen: Diese Mutter sagt:

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miro
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