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"Hab ich das gerade wirklich getan?" Eltern gestehen absurde Lockdown-Strategien, um ihr Kind zu beruhigen

Kind beruhigen: Kind weint
© NadyaEugene / Shutterstock
Der Lockdown zerrt an den Nerven – von Klein und Groß. Für Eltern gilt: Alles tun, damit das Kind bitte keinen Heulanfall bekommt. Und dabei findet man sich schnell in absurden Situationen wieder …

Bitte. nicht. weinen. Bitte. nicht. ausrasten. Bitte. nicht. aufwachen. Bei einem dieser Mantren – oder allen dreien – dürften sich so manche Eltern im Laufe der letzten Monate erwischt haben. Der Lockdown zerrt an den Nerven von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. 

Nun weiß jedes Elternteil: Mit einem gestressten Kind ist nicht zu spaßen. Erstrecht nicht, wenn man selbst kaum noch Energie hat, die Augen offen zu halten, geschweige denn mit den Kleinen zu diskutieren. Während der Corona-Pandemie dürfte sich die Erziehungsstrategie so manchen Haushalts, zu unserer aller Sicherheit, versteht sich, etwas verändert haben.

Wenn ihr euch also schon einmal dabei ertappt habt, euch zu fragen, was zur Hölle ihr da gerade macht, solltet ihr jetzt weiterlesen. Ihr seid nicht alleine. Der Lockdown holt die absurdesten Seiten aus uns heraus, wie eine Umfrage der britischen Baby-Marke von Aldi, "Mamia", jetzt zeigt. Die Ergebnisse sind so herrlich, dass wir einfach schmunzeln müssen. Und wie wir wissen: Humor hilft so gut wie immer. 

Jetzt bitte nicht weinen! Wie Eltern ihre Kinder im Lockdown beruhigen

Vorhang auf für die absurdesten Dinge, die Eltern während des Lockdowns getan haben, um ihr Kind zu beruhigen:

  • Eine Mutter erzählt, sie habe den Sandkuchen ihres Kleinkindes gegessen, um zu verhindern, dass es traurig wird.
  • Ein Elternteil fand sich selbst laut singend im Supermarkt wieder, um sein Kind am Lachen zu halten.
  • Ein Kind wollte nirgendwo anders mehr schlafen, als auf dem Trampolin. Also ließ man es.
  • Eltern wurden gezwungen, eine Hausparty zu veranstalten – weil ihr Kind immerzu laute Drum & Bass Musik hören wollte.
  • Eine Mutter bemerkte, wie ihr Kind Spaß daran fand, sich die Zehen von ihrem Hund ablecken zu lassen – und ließ es zu.
  • Ein Elternteil tat so, als sei es eine Wespe, um sein Kind (und sich) vor einem Wutanfall zu bewahren.
  • Mehrere Eltern geben zu, dass ihre Kindern sich im Lockdown etwas von ihnen abgeguckt haben – und zwar Schimpfwörter.

Also, liebe Eltern: Ganz ruhig – wir müssen nicht immer alles unter Kontrolle haben. Schon gar nicht unsere Kinder.

verwendete Quellen: Aldi UK Mamia, Dailyrecord UK

mdw

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