Die wichtige Botschaft hinter diesem Kaiserschnitt-Foto

Mit einem drastischen Bild, das sie auf Facebook gepostet hat, will eine Mutter allen Müttern mit Kaiserschnittnarben gratulieren. Denn das passiert viel zu selten.

Ist ein Kaiserschnitt überhaupt eine "richtige Geburt"?

Über diese Frage wird tatsächlich immer noch diskutiert. Und nicht wenige Frauen, die ihr Kind nicht vaginal zur Welt gebracht haben, haben das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. Als sei man durch die Operation und die psychischen Folgen einer solchen Prozedur nicht schon belastet genug.

Jodie Shaw, eine Mutter aus den USA, hat genug von dieser Kritik. Auf dem Blog "Birth without fear" postete sie ein Bild von ihrer frischen, ungewöhnlich großen Kaiserschnittnarbe - und ließ erstmal Dampf ab.

"Egal, wie unser Geburtsplan aussah - manchmal haben wir nicht die Wahl. Ich hatte nicht die Wahl. 

Ich hatte ein Fibrom so groß wie eine Melone in meinem Gebärmutterhals und eine tief liegende Plazenta. Das ist der Grund, warum ich keine normale Kaiserschnittnarbe habe. Aber, ob ihr es glaubt oder nicht - ich habe mein Kind zur Welt gebracht.

Wenn ihr also das nächste Mal jemanden verurteilt, weil er ein Kind nicht so bekommen hat, wie ihr das für richtig haltet, dann denkt einen Augenblick über die möglichen Gründe nach. 

Wer wählt freiwillig eine schwere Operation, von der man sich sechs Wochen lang erholen muss. 

Diese Narbe hat mich davor bewahrt, eine lebensgefährliche Menge Blut zu verlieren und sorgte dafür, dass mein Baby auf diese Welt kam. Gesund und unversehrt, so wie ich."

Was kann man anderes zu diesem Bericht sagen als: Bravo, liebe Jodie, du kannst stolz auf dich sein. Wie jede andere Mama auch. Egal, wie sie ihr Kind geboren hat.

miro
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