Kleines Wunder: Dieses Baby wurde zweimal geboren!

Diese Geburt ist ein echtes Wunder! Und für die Eltern ein Zeichen der Hoffnung - deswegen passt der Name Lynlee Hope sehr gut zu diesem Baby!

Denn dass die kleine Lynlee Hope den Ärzten heute mit einem breiten Grinsen begegnen kann, grenzt an ein Wunder! Am Ende des vierten Schwangerschaftsmonats diagnostizierten die Ärzte bei einer Routineuntersuchung einen riesigen Tumor am Steißbein der Tochter von Margaret und Jeff Boemer.

Anne Wünsche postet ehrlichen Mama-Post

Bereits in diesem Stadium war der Tumor größer als der Kopf des ungeborenen Kindes und raubte ihm überlebenswichtiges Blut. Für die Rettung des Fötus kam lediglich eine Operation außerhalb der Gebärmutter in Frage, in der die Gewebswucherung entfernt werden sollte.

Dem Mädchen drohte Herzversagen

Für die riskante Operation standen den Eltern lediglich vier Krankenhäuser in den USA zur Wahl. Margaret und Jeff entschieden sich für ein Kinderkrankenhaus in Houston. Wenige Tage nach dem ersten Aufeinandertreffen mit den dortigen Spezialisten überschlugen sich die Ereignisse:

Das Wachstum des Steißbeinteratoms schritt derart schnell voran, dass das Herz des ungeborenen Mädchens aufgrund des starken Blutverlusts drohte, bald nicht mehr zu schlagen. Margaret musste noch am selben Tag notoperiert werden.

Zum Zeitpunkt des riskanten Eingriffs befand sich die Amerikanerin gerade einmal in der 23. Schwangerschaftswoche. Die Ärzte setzten einen großen Schnitt und öffneten die Gebärmutter. Sie entnahmen die kleine Lynlee, punktierten den Tumor und entfernten 90 Prozent der Geschwulst samt der Blutgefäße.

Lynlee musste reanimiert werden

Auch für das Baby bedeutete dieser EIngriff eine hohe Belastung, die leider nicht spurlos an dem kleinen Körper vorbeigehen sollte: Lynlee musste reanimiert und mit einer Bluttransfusion versorgt werden.

Als sich der Zustand des Mädchens wieder stabilisierte, legten die Ärzte sie zurück in die Gebärmutter. Nachdem Margarets Gebärmutter und Bauchdecke ohne weitere Komplikationen geschlossen werden konnten, war die "erste Geburt" der kleinen Lynlee geschafft.

Nach wenigen Tagen normalisierte sich der Herzschlag des Mädchens wieder. Die bereits zweifache Mutter Margaret musste für die verbliebenen drei Monate der Schwangerschaft das Bett hüten, um das Leben des Kindes kein weiteres Mal zu gefährden.

Lebenslange gesundheitliche Schäden

Am 6. Juni 2016 erblickte Lynlee Hope zum zweiten Mal mithilfe des vorab geplanten Kaiserschnitts das Licht der Welt. DIe Hoffnung (Hope) auf ein gutes Ende hatten ihre stolzen Eltern trotz der turbulenten Wochen in der Vergangenheit nie aufgegeben.

Leider wird Lynlee Hope ihr gesamtes Leben lang mit den Folgen des Steißbeinteratoms zu kämpfen haben. Die finanziellen Mittel der Familie lassen die Durchführung einer lindernden Therapie derzeit nicht zu. Auf der Crowdfunding-Plattform Gofundme schreibt Margaret ausführlich über die Lebensumstände ihrer nun fünfköpfigen Familie.

Bisher konnten bereits 5000 US-Dollar für die weitere Behandlung der zuckersüßen Lynlee Hope gesammelt werden.

LV
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