7 ehrliche Geständnisse einer Vollzeitmutter

Jessica Johnston packt aus: Auf ihrem Blog gesteht die mehrfache Mama, welche "Abkürzungen" sie im Alltag braucht.


Manchmal geht es eben nicht anders: In ihrem Blog-Eintrag "Confessions of a Stay-At-Home Mom" stellt Jessica Johnston, Mutter von zwei Söhnen und zwei Töchtern klar, dass sie weder die Zeit noch die Energie dafür hat, ständig auf die Standards und Erwartungen der restlichen Welt Rücksicht zu nehmen.

Das fängt mit dem guten Vorsatz an, ihren Kindern "Französisch beizubringen und mit Wachsmalstiften Rembrandt-Gemälde nachzumalen". Das sei kein Problem, "sobald ich mal keinen Wäscheberg herumliegen habe".

Aber es sind vor allem die folgenden "Geständnisse", die einem die Lachtränen (oder auch einfach nur Tränen) in die Augen treiben:

1. "Ich bin Kinder-taub"

Johnston beschreibt, wie ihr Mann bei Familien-Ausfahrten irgendwann immer stocksauer vom Lenkrad zu ihr rüberstarrt:

"Was?"

"DIE KINDER", sagt der Mann.

"Ich FAHRE, kannst du WAS MACHEN?"

Erst dann bemerke ich das Gekreische vom Rücksitz, irgendwas mit einem auf dem Boden gefundenen Kassenbon, und wer jetzt stolzer Besitzer dieses Schatzes ist. Ich versuche ihm zu erklären, dass meine Fähigkeit zum "Ausblenden" ein hart erarbeitetes Talent ist, aber er will nicht mein Schüler sein.

2. "Wenn ich mich anziehe und schminke, gehe ich auch raus"

Egal ob Postamt oder Baumarkt - ich brauche Zeugen! Ich habe mich heute angezogen und hatte echte Kleidung an. Gern geschehen. Und wenn du das nächste Mal eine angezogene, geschminkte Mutter siehst, nimm dir einen Augenblick Zeit, um das zu würdigen. Biete ihr vielleicht an, sie zu fotografieren und es auf Instagram zu zeigen (#hottie). Sie wollte eigentlich um neun Uhr morgens aus dem Haus, und jetzt ist es viertel vor vier. Sie braucht die Bestätigung.

3. "Kinderessen ist das Beste!"

Auch Erwachsene haben Spaß an Kinderessen - Johnston denkt jedenfalls nicht daran, auf die Leckerbissen zu verzichten:

Es gibt nur einen Grund, warum ich mich auf Chicken-Nuggets "für die Kinder" einlasse: Damit ich aus Versehen 15 Stück davon essen kann. Warum sind sie SO LECKER?? Okay, ich kaufe die Dinger jetzt nicht ständig (verurteilt mich nicht), aber mal im Ernst: WIE TOLL ist Maccaroni & Cheese? Genug gesagt.

4. "Es stimmt. Ich habe den Verstand an mein Mama-Hirn verloren"

Eine Freundin hat mal ihren Namen vergessen, als sie eine Quittung unterschreiben wollte. Ich brauche zehn Minuten umd die Geburtsjahre meiner Kinder zu erinnern, und das nur mit viel Nachzählen. Wenn mich Leute fragen, was ich so mache, schaue ich sie stumpf an, bis sie es seltsam finden. Ich will sie nicht hypnotisieren - ich versuche die vergangene Woche zu erinnern und, ja, da kommt nichts.

5. "Auszeiten sind für mich"

"Geht auf dein Zimmer, sofort!" - eine beliebte Strafe, die für Johnston auch purer Eigennutz ist:

Offensichtlich. Ich würde das für selbstverständlich halten, aber man weiß ja nie. Auszeiten sind dafür da, mir Schokolade herbeizuschmuggeln und ein paar Youtube-Videos mit nicht-jugendfreier Sprache anzusehen. Außerdem, Bonus, die Kinder kommen mit besserer Laune zurück, genau wie ich.

6. "Ich bin SO eine Mutter"

Wenn andere Kinder sich schlecht benehmen, kann man sie dafür ruhig anmeckern. Johnston hat da zumindest keine Hemmungen:

Wenn eine Gruppe von Kindern mitten auf der Straße spazierengeht, ist es nicht mehr angemessen zu warten, bis sie mich bemerken und dann langsam um sie herumzufahren. Was stattdessen gefragt ist: Scharf rechts ranfahren und eine spontane Diskussion darüber beginnen, wie man am besten am Leben bleibt. Wenn irgendwelche unbeaufsichtigten Kinder "Ihr F***er!" rufen und am Dock zwanzig Pfund schwere Steine an den Köpfen anderer Kinder vorbeifallen lassen? Da wird ein Mama-Vortrag gebraucht, und ich präsentiere gerne. Das ist fast ein neues Spezialtalent von mir.

7. Mutter mit Leib und Seele

Das mag teilweise hart und abgebrüht klingen, aber Johnston meint es natürlich nicht mit allen Punkten bitterernst - und stellt mit ihrem letzten "Geständnis" klar: "Ich liebe meinen Job!". Es lohnt sich den kompletten Text mit allen Offenbarungen auf Johnstons Blog zu lesen - nicht nur, wenn man selbst Mutter ist!

heh
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