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"Ich hasse dich" 7 Kinder-Sätze, die uns Mamas tief verletzen – und wie wir reagieren können

Mein Kind hasst mich: Wütendes kleines Mädchen
© Carlos_Navarro / Shutterstock
"Mein Kind hasst mich!", denken so manche Mamas, wenn sie sich Beleidigungen ihrer Kinder anhören müssen. Keine Sorge – du bist nicht alleine. 

Ach ja, Kinder wecken ganz neue Emotionen in uns. Wenn wir sie das erste Mal in den Armen halten, empfinden wir pures Glück – und können uns zu diesem Zeitpunkt beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieses kleine, herzallerliebste Wesen uns jemals verletzen könnte. Bis es dann plötzlich vier Jahre alt und mitten in der Kleinkindpubertät angekommen ist. Dann merken wir: Ja, diese kleinen Zauberwesen können nicht nur wütend, sondern auch ganz schön bösartig werden!

Mit dem Zorn eines kleinen Kindes ist nicht zu spaßen. Das wissen alle Eltern spätestens nach dem ersten Wutanfall. Denn dabei merken wir nicht nur, wie viel Wut in den Kleinen stecken – sondern auch welche Macht sie über unsere Gefühle haben. Hand aufs Herz: Auch wenn wir wissen, dass sie es nicht so meinen, das erste "Ich hasse dich!" tut verdammt weh.

Wenn du dich jetzt gerade also fragst, ob dein Kind dich wirklich hasst, kannst du aufatmen: Du bist nicht alleine. Und zusammen schaffen wir es im Mama-Alltag auch, die Wucht der Wutausbrüche zu verkraften. Wir haben die sieben schlimmsten Kinder-Sätze gesammelt, die Eltern sich schon anhören mussten.

7 Kinder-Sätze, die Eltern verletzen

"Ich hasse dich"

Der Klassiker. Und für Kinder meist das stärkste Wort, das sie kennen. Welche Macht "Hass" hat, müssen sie noch lernen.

"Mama/Papa ist doof"

...dicht gefolgt von...

"Ich mag Mama/Papa viel lieber als dich!"

Jedes Kind geht durch die Mama- / Papa-Phase – aber sie geht auch wieder vorbei!

"Du liebst mich gar nicht"

Puh, immerhin wissen wir bei dem Stich ins Herz sofort, dass das Kind unrecht hat.

"Wenn du immer nur arbeitest, hättest du dir keine Kinder anschaffen sollen"

Hui, immer daran denken: Der Lockdown zerrt an den Nerven. Du machst das toll! 

"Nein, du darfst das nicht, du gehst arbeiten!"

Und wenn man es dann wieder gut machen will, bekommt man wieder etwas um die Ohren geworfen: Wie man's macht, man macht es falsch.

"Dann lade ich dich nicht zu meinem Geburtstag ein!"

Na gut, dann bringt Mama aber auch keinen Kuchen mit! 

Und wie reagiere ich, wenn mein Kind mich beleidigt?

  • Durchatmen. Auch wenn wir manchmal am liebsten etwas Gemeines kontern würden – das schlucken wir lieber herunter.
  • Ehrlich sein. Was wir aber durchaus sagen dürfen, ist, dass uns der Satz verletzt hat. So lernen Kinder nebenbei, sich in ihre Eltern hineinzuversetzen – und dass ihre Worte Konsequenzen haben.
  • Nachfragen. Ja, es fällt nicht immer leicht, mit dem Kind in Diskussion zu gehen, aber es hilft Eltern und Kind, dessen Gefühle zu verstehen. Also fragen wir das nächste Mal einfach: Warum? So lenken wir bestenfalls gleich von der Wut ab.
  • Verstehen. Hinter den Wutausbrüchen steckt meist ein unerfüllter Wunsch, sei es nach Nähe oder Spielzeug. Das Kind weiß noch nicht, wohin mit seiner Unzufriedenheit. Sich die Ursache für die Beleidigung bewusst zu machen und sie dem Kind zu spiegeln, kann helfen, Dinge nicht persönlich zu nehmen.

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