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Mein Kind nervt! Eltern geben zu, was sie an ihrem Kind nicht ausstehen können

Mein Kind nervt: Genervte Mutter
© Alexander Egizarov / Shutterstock
Mein Kind nervt! Ja, man darf sein Kind auch mal doof finden. Eltern geben zu, was sie an ihren Kleinen nicht ausstehen können…

Jaja, Kinder sind ein kleines Wunder, sie zeigen uns, was bedingungslose Liebe bedeutet und wir würden sie gegen nichts in der Welt eintauschen wollen. Stimmt alles. Aber diese Plattitüden beschreiben eben nur die halbe Seite der Medaille. Bei der anderen dürften sich so gut wie alle Eltern auch schon einmal ertappt haben. Der Unterschied:  Wir denken sie eher, als dass wir sie aussprechen, diese drei zauberhaften Worte… "Mein Kind nervt!"

Ups. Darf man das überhaupt sagen? Na klar. Denn auch wenn Kinder ihren Eltern manchmal so ähnlich sind, dass sie wie Miniaturversionen daherkommen, darf man nicht vergessen: Das sind ganz eigene Persönlichkeiten. Und die liebt man zwar von ganzem Herzen – kann manche Dinge an ihnen aber trotzdem nicht mögen. 

Auf Reddit haben Eltern nun über die wundersamen Eigenarten ihrer Kinder ausgepackt, die sie gelinde gesagt manchmal in den Wahnsinn treiben. Wir haben die schönsten Antworten auf die Frage: "Geständniszeit: Welche Sache mögt ihr an euren Kindern am wenigsten?" gesammelt …

Eltern-Geständnisse: Was mich an meinem Kind nervt

"Mein Sohn hat beschlossen, dass er ein Geheimagent ist. Jedes Mal wenn ich ihn darum bitte, etwas Neues auszuprobieren, erwidert er: 'Hmm, ich habe das schon auf einer geheimen Mission probiert, also weiß ich, dass ich es nicht mag!'"

"Meine denken beide, der Lockdown würde bedeuten, dass sie nie wieder baden oder Deodorant benutzen müssten …"

Wenn sie dir den Spiegel vorhalten …

"Mein 4-Jähriger ist viel zu sehr wie ich. Es ist schwierig, mit einer kleineren, weniger emotional gereiften Version von dir selbst zu streiten."

"Alles was mich an meinem Kind nervt, hat es sich von mir abgeguckt! Ich scheine sehr nervig zu sein …"

Wenn sie nicht aufhören wollen, zu reden ...

"Mein Kind kann buchstäblich stundenlang ohne Punkt und Komma reden. Es nervt mich tierisch."

"Mein Neffe hört nur auf zu reden, wenn er schläft."

"11-jährige präpubertäre Tochter. Immer verzogene Rückfragen und Drama. Durchgehend."

"Sie will immer wissen, was wir gerade tun. Wenn ich mich hinlege, überprüft sie, ob ich auch wirklich schlafe."

Oh, und wenn sie jammern …

"Das verdammte, konstante Jammern. Iss das verdammte Essen. Nein, wir sind noch nicht da. Teil das mit deiner Schwester. Weinen wird nicht meine Meinung ändern."

"Noch schlimmer: Wenn sie die weinerliche Stimme schon normal benutzen. Das macht mich kirre."

"Ich antworte meinem jammerndem Kind einfach nicht mehr."

Wenn sie alles besser wissen…

"Viel zu erwachsen. Wir nennen sie Mama, weil sie uns immer nur mit diesem genervten Blick anschaut."

"Sie ist fünf und schon so bossy! Sie erzählt all ihren Freund*innen, was sie tun sollen…"

Also, liebe Eltern, ihr seid nicht allein mit eurer Genervtheit. Und so lehren uns Kinder letztendlich eben doch, was bedingungslose Liebe heißt: Jemanden zu lieben, obwohl wir ihn manchmal nicht ausstehen können …


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