Paar macht jedes Wochenende kinderfrei - ein Aufreger?

In einem Interview hat Model Rachael Finch erzählt, dass sie und ihr Mann die Tochter jedes Wochenende zur Oma geben, um Zeit als Paar zu verbringen. Prompt steht sie im Shitstorm. Wir finden: Macht euch mal locker!

Da ist er wieder, der Mommy-War. Diesmal ist das australische Model Rachael Finch, Mutter der zweijährigen Violet, zwischen die Fronten geraten. Grund war ein offenherziger Kommentar in einem Interview mit dem australischen Magazin "Sunday Style":

"An jedem Wochenende ist Violet bei Mishs Mutter zuhause und wir verbringen das Wochenende zu zweit. Ich glaube, dass das sehr gesund ist für unsere Beziehung."

"Mish" ist ihr Mann Michael Miziner, ein australischer Profi-Tänzer und Choreograph. Die beiden haben sich bei einer TV-Tanz-Show kennengelernt, vor drei Jahren geheiratet und kurz darauf eine süße Tochter bekommen - ein Traumpaar wie aus dem Bilderbuch.

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Rachael Finch mit ihrem Mann Michael, Tochter Violet und der Oma

Doch das Bild bekommt nun Risse. Rachaels Kommentar über ihre kinderfreien Wochenenden führte prompt zum Shitstorm. Auf ihren Social-Media-Kanälen hagelt es Kritik. "Das Wochenende gehört der Familie!" heißt es da. Das Paar wird als "egoistisch" beschimpft und "verantwortungslos". Mütter schreiben, dass sie selbst "nie auch nur ein paar Stunden von den Kindern getrennt sein" und Rachaels Entscheidung nicht verstehen könnten.

Kurz: Es wurde wieder mal das ganze "Du bist eine schlechte Mutter und ich mache es besser!"-Programm abgespult und das nur, weil eine Frau zugab, sich nicht rund um die Uhr aufzuopfern für ihr Kind.

Rachael Finch wehrt sich gegen die Kritik

Zum Glück ist Rachael Finch selbstbewusst genug, sich nicht von den Hatern beirren zu lassen. Auf Instagram schrieb sie folgende Antwort:

"Einer Mutter sollte nie das Gefühl gegeben werden, dass sie nicht gut genug für ihr Kind ist, wenn sie gleichzeitig alles dafür tut, dass es gesund, glücklich und geliebt ist. Nur die Eltern eines Kindes wissen, was wirklich am besten für das Kind ist und sollten nicht an ihren Entscheidungen zweifeln."

Die ehemalige "Miss Universe Australien" erklärte auch, dass sie die gute Beziehung zwischen ihrer Tochter und der Großmutter sehr schätze. "Ich bin überzeugt davon, dass dies eine der wichtigsten und einflussreichsten Beziehungen für ein aufwachsendes Kind ist."

Recht hat sie, finden wir! Und wohlgemerkt: Sie gibt die Tochter noch nicht mal in die Obhut Fremder, sondern der OMA, für zahllose Familien weltweit das Normalste der Welt. Und wenn wir uns die Bilder aus Rachaels Leben ansehen, scheint sie immer noch viel Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und sehr liebevoll mit ihr umzugehen.

Zudem hat das Ganze auch noch einen guten Zweck: Im Gegensatz zu vielen anderen gestressten Eltern nehmen Rachael und Michael den Rat vieler Beziehungsexperten an und kümmern sich wirklich um ihre Zweisamkeit. Womöglich haben sie sogar regelmäßig Sex! Dafür sollte man sie nicht kritisieren, sondern sie eher darum beneiden.

miro
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