Mutter schreibt ehrliches Gedicht an ihren Mann – weil er schläft, wenn das Baby schreit

Was tun, wenn der liebe Mann schläft, während man selbst Nacht für Nacht das gemeinsame Baby umsorgt? Eine Mutter hatte die Nase voll davon – und schrieb ein ehrliches Gedicht an ihren Mann...

Die Dänin Caroline Olling Andersen hat mit ihrem Mann ein Baby gezeugt. Es ist nun zwei Monate alt – und tut nachts, was Säuglinge nachts nun mal so tun: quengeln, weinen, Hunger haben.

Während Caroline von jedem Seufzer des Babys geweckt wird, es stillt und umsorgt, schläft ihr Mann seelenruhig neben ihr. Seitdem lautet Carolines Motto: "I don't want to sleep like a baby. I want to sleep like my husband" (dt.: "Ich will nicht wie ein Baby schlafen. Ich will wie mein Ehemann schlafen.").

Die Bloggerin (TheMommyPoet), die mit ihrer kleinen Familie in Dubai lebt, hat ein Gedicht an ihre Tochter verfasst. Um vier Uhr morgens in einer schlaflosen Nacht. Das Thema darin? Der tiefe Schlaf des Papas.

Das Gedicht in voller Länge:

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My latest 4 a.m. poem titled, “Daddy’s Asleep:”

I love your daddy, I really do,
After all, without daddy, I wouldn’t have you.
But from midnight till sunrise, it’s just you and I.
And as each hour passes, I’m not gonna lie:
Mommy’s love slowly fades, becomes angry and weak,
Because no matter what, your dad is f*cking asleep!

It all starts out lovely. We kiss each other goodnight.
We look lovingly down at you dear, such a beautiful sight.
An hour later, mommy wakes with a start.
You’re twisting and turning, you’re starting to fart.
You’re gesturing for food. Mommy is there
with a bottle or breast
Daddy is snoring away, the way he knows best.

Mommy burps you, and holds you and rocks you with care.
You spew foul smelling yogurt on mommy’s freshly washed hair.
As mommy changes her shirt, and mops vomit off the floor.
Your daddy farts, rolls over, and continues to snore.

Mommy’s maternal alarm goes off, it’s not even three!
You’re stirring again, you’re hungry and staring at me!
“I think she is hungry” your daddy offers, pulls duvet over his head,
Mommy sends him a death stare and rolls out of bed.
Mommy comes back, tired and drained and what is this I see?
Your daddy has taken over my side, doesn’t give a f*ck about me!

Mommy kicks him and pushes him angrily away.
“What’s up love?” He moans in a lovingly way.
Your daddy has no clue he is under attack.
He wraps his arms around me and kisses my back.
And just as my love for daddy is back on the rise,
You start to coo in your crib and open your eyes.
And daddy gently nudges me to attend to your need.
I give him the finger as I prepare for a feed.

But as the sun starts rising, the slate is wiped clear.
I’m back to full love for your daddy and for you my dear.
I forget that daddy sleeps while you cry and you poo.
It’s back to kissing and hugging and doting on you.

Soon you’ll grow up and be daddy’s little girl.
You’ll not remember me cleaning up sh*t and vomit hurl.
Whilst you sit on his lap and he sings you a song,
You’ll love him and think daddy could do nothing wrong.
But my sweet love, here is a poem for you to keep,
So you know that all those long nights, dad was f*cking asleep.

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Dieses Gedicht wurde über 22.000 mal geliked, über 16.000 mal geteilt und rund 17.000 mal kommentiert. Caroline traf wohl den Nerv von tausenden frischgebackenen Müttern weltweit.

Ihren Mann nimmt sie vor Kritikern in Schutz: "Mein Mann und ich haben schon in der Schwangerschaft einen Deal geschlossen: Ich übernehme die Nachtschicht, weil ich mit einer langen Elternzeit gesegnet bin. So kann mein Mann ausschlafen für seinen 10- bis 12-Stunden Arbeitstag als Lehrer.

Als Caroline ihrem Mann das Gedicht am Morgen vorlas, fand er es nicht lustig. "Vielleicht, weil er gerade dabei war, unsere Tochter zu beruhigen", erklärt Caroline. Später am Tag, als das Baby schlief und die Eltern beim Essen waren, las er das Gedicht erneut und fand es brillant.

Carolines Eltern sind übrigens seit knapp 30 Jahren verheiratet. "Sie haben mir beigebracht, dass die Ehe Priorität hat – noch vor den Kindern. Meine Mutter sagte immer: Glückliche Eltern haben glückliche Kinder", weiß die gebürtige Kopenhagenerin. Sie zieht einen Vergleich zu den Notfall-Instruktionen in Flugzeugen: Auch dort steht geschrieben, man solle erst sich selbst eine Sicherheitsweste umlegen, bevor man seinem Kind hilft.

Caroline und ihr Mann sorgen dafür, dass sie regelmäßig zu zweit ausgehen, sich jeden Tag Zeit füreinander nehmen, sowie täglich umarmen und küssen. Hat Carolines Mutter recht, wird das Baby sehr glücklich aufwachsen...

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