Diese Mutter stellt Regeln für den ersten Partyurlaub ihres Sohnes auf

Wie geht man damit um, wenn die Kinder anfangen, auf Partys zu gehen? Diese Mutter wird als die wohl coolste Mom des Internets bezeichnet. Für den ersten Partyurlaub ihres Sohnes hat sie einige Regeln aufgestellt – und Twitter feiert sie!

Finlay Brockie ist 18 Jahre alt und möchte mit seinen Jungs in seinen ersten Partyurlaub nach Magaluf, Spanien starten. Klar macht seine Mutter sich Sorgen, auch wenn ihr Spross bereits volljährig ist. Deswegen hat sie ihrem Sohn ein Regelwerk geschrieben, dass mit seinem Witz auch Finlay überzeugt haben dürfte. Er teilte die Regeln über seinen Twitter-Account. 

"Mamas Regeln für Magaluf"

Hier veröffentlichte Finlay die Screenshots mit den Textnachrichten seiner Mutter. "Ich beginne mir wegen deiner Reise nach Magaluf Sorgen zu machen. Deswegen habe ich über ein paar Ratschläge nachgedacht", schreibt seine Mutter, Lisa Brockie. 

1. Kein Alkohol vor dem Flug 

“Trinke nicht, bevor du zum Flughafen fährst. Wenn du betrunken bist, lassen sie dich nicht ins Flugzeug. Denk an das Eminem-Konzert! Wobei ich annehme, dass du dich nicht mehr an das Eminem-Konzert erinnern kannst” – das dürfte sehr unmissverständlich formuliert worden sein. 

2. Lass den Reisepass zu Hause

Die Mutter warnt ihren Sohn nicht seinen Reisepass als Ausweisdokument zum Feiern mitzunehmen. Der Grund: Er hat in den letzten Monaten schon zwei provisorische Pässe, drei Schlüssel, Bankkarten, Geld und ein Portemonnaie verloren. "Wenn du aussiehst, als wärest du über 12 Jahre alt, dann wirst du in Magaluf wahrscheinlich eh nicht nach deinem Ausweis gefragt."

3. Essen nicht vergessen 

Ein typisch mütterlicher Rat, der aber doch schmunzeln lässt: "Beurteile den Preis des Essens nicht danach, wie viele Drinks du dir dafür kaufen könntest."

4. Keine Poolpartys 

Pool- und Bootspartys sollte der Junge laut seiner Mutter vermeiden. "Erinnerst du dich an das eine Mal, als du aus Versehen in einen Teich gelaufen und nackt und ohne Telefon nach Hause gekommen bist?” Vermutlich nicht, siehe Punkt 1. 

5. Wenn schon ein Tattoo, dann bitte auf den Hintern 

Scheinbar hat Finleys Mutter auch den Film "Hangover" gesehen und weiß, wozu Betrunkene im Partyurlaub fähig sind. Ihr Rat: "Lass’ dir kein Tattoo stechen. Oder, wenn du es tun musst, dann mach es wenigstens auf deinem Hintern, damit du nicht die nächsten 70 Jahre jeden Tag daran erinnert wirst, dass du mit 18 ein Depp warst."

Mutter warnt Urlauber: "Seine Badehose hat mein Kind schwer verletzt!"

6. Kein ungeschützter Sex 

Natürlich ist sie nicht so naiv zu denken, ihr 18-Jähriger hat noch keinen Sex. Daher warnt sie: Keinen ungeschützten Sex. "Besser gar keinen Sex. Du weißt nicht, wo sie vorher waren."

7. Keine nächtlichen Anrufe 

Wen ruft man zuerst an, wenn es Probleme gibt? Natürlich Mama. Finley scheint dies schon des Öfteren getan zu haben, allerdings, um seiner Mutter beider Lieblingssong vorzuspielen oder um sie mit irgendwelchen Fremden reden zu lassen. Darauf kann sie gut verzichten. "Ich mache mir dann nur Sorgen", sagt sie völlig zurecht. 

8. Passt aufeinander auf 

In ihrem letzten Rat hofft Finleys Mutter auf starke Freundschaftsbande und erinnert ihren Sohn, auch auf seine Freunde aufzupassen. "Ich überlege, wer der Vernünftigste aus eurer Gruppe ist, aber es fällt mir schwer, einen zu benennen." 

Zu guter Letzt

Zum Abschluss der SMS-Flut bekommt Finlay natürlich noch die Erklärung für all die Regeln: “Ich liebe dich mehr als mein Leben, also hab Spaß, aber komm gesund nach Hause.” Jede Mutter wird dies nachvollziehen können. Schließlich möchte man kein Spaßverderber sein, aber auch sein Kind in Sicherheit wissen. 

In der Internetgemeinde kommt das Regelwerk gut an. Die Mutter hat mit Witz und Ironie die Aufmerksamkeit ihres Sohnes bekommen und bewiesen, dass sie nicht von gestern ist. In den Kommentaren wird Mama Lisa für ihre Worte gelobt: “Ich liebe diese Mutter. Ich werde Fotos von diesen Worten und Ratschlägen machen und sie nutzen, wenn es bei meinen Kindern soweit ist. Zu süß!“

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