Muttermilch auf dem Abendkleid? Meryl Streep blieb cool

Wenn die Muttermilch erstmal läuft, ist sie nicht mehr zu bremsen. Meryl Streep passierte das während einer "Golden Globe"-Verleihung. Heute kann sie darüber lachen.

Hach, Meryl Streep. Wir verehren sie ja sowieso, aber nach dieser Beichte erst recht. Letzte Woche sprach die Schauspielerin in der BBC-Sendung "The Graham Norton Show" über die Golden Globes, die am Wochenende verliehen wurden. Dabei erinnerte sie sich an ihren ersten von insgesamt acht Globes, die sie bislang bekommen hat. Es war im Jahr 1980 und sie wurde für ihre Rolle in "Kramer gegen Kramer" ausgezeichnet. Jedoch verlief die Preisverleihung alles andere als komfortabel für die damals 30-Jährige.

"Ich hatte gerade mein erstes Kind zur Welt gebracht", erzählte Streep. Damals habe sie nicht viel Geld gehabt, und es sei auch noch nicht üblich gewesen, sich Kleider für solche Anlässe zu leihen. "Also habe ich mein Hochzeitskleid angezogen." Es sei ein wunderschönes weißes Seidenkleid gewesen, das zum Glück auch noch passte. Allerdings hatte sie nicht damit gerechnet, wie lange die Veranstaltung dauern würde. "Damals fanden die Awards noch mittags statt und dauerten ewig."

Weil Meryl Streep ihr Kind stillte, hatte sie ein Problem. "Es wurde zwei Uhr und dann drei Uhr und dann - 'boom' - schoss die Milch aus meinen Brüsten. In ein weißes Seidenkleid!" Auf ihrem Stuhl sitzend konnte sie die Flecken noch gut verbergen, doch dann wurde sie dummerweise als "Beste Schauspielerin" ausgezeichnet - und musste auf die Bühne.

"Sie riefen meinen Namen, und ich ging zur Bühne, mit gekreuzten Armen vor der Brust. Ich nahm den Award mit einer Hand an, während die andere immer noch meine Brüste bedeckte. Alle müssen mich für sehr merkwürdig gehalten haben. Es war so peinlich!", sagte Streep lachend.

Doch die Schauspielerin hatte Glück: Damals wurde die Verleihung noch nicht weltweit ausgestrahlt, sondern nur im kalifornischen Los Angeles County. "Es hat also kaum jemand gesehen."

Und selbst wenn - wir sind sicher, der kleine Milchunfall hätte der großen Karriere dieser Frau keinen Abbruch getan.

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