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Schaut her: So sieht ein Bauch aus, der Heimat für ein Baby war!


Schonungslos zeigt Bloggerin Haddas Ancliffe, wie sehr sich ihr Körper durch die Geburt ihres Kindes verändert hat - und will anderen Frauen Mut machen, sich deswegen keine Komplexe einreden zu lassen.
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Here's an image that might make people uncomfortable! When I shopped for this particular bikini one of the sales ladies told me that I needed to start drinking soy milk and recommended some cream to tighten the skin on my tummy. Now I know she was just being kind and thought she was being helpful but the whole idea that someone offering me ways to change myself could be a kind gesture, really annoys me. First of all - I don't have a problem with my saggy tummy. Second of all - no body else should have a problem with my saggy tummy 🆗 Today I went to the beach with a mommy friend of mine and we talked about our stretch marks and imbalanced breasts and all the rest of that body changing goodness, and she mentioned to me that one day we had spent together I had worn a crop top and so she felt confident to start wearing them (it's also waaaay easier to breastfeed in them). That to me was an amazing thing! So starting now, I'm going to post lots of saggy, stretchy tummy pictures, in hopes that in some way it would make it easier for others to feel comfortable in their skin ✌🏾️

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Ein mutiges Bild, das Bloggerin Haddas Ancliffe da auf Instagram gepostet hat: Der Bauch einer Mutter, an dem die Geburt eines Kindes ihre Spuren hinterlassen hat. Krass, würden manche dazu sagen. Oder: Wie abstoßend!

Aber: Eigentlich ist daran ganz und gar nichts krass. Millionen von Müttern haben Körper, der sich durch eine Entbindung verändert hat, und natürlich bleiben auch die Körper von kinderlosen Frauen nicht ihr Leben lang gleich. Warum also ist dieses Bild für viele Menschen geradezu verstörend?

Ancliffe selbst hat jedenfalls die Nase voll davon, junge Bikini-Models als den einzigen Maßstab für "normale" Körper zu sehen. Auf Instagram beschreibt sie, warum sie sehr bewusst ihren Körper genau so zeigt, wie er ist:

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#mombod ✊🏾 Images of young women in bikinis flood our Instagram feeds daily. Sexual, near naked, provocative pictures that get a lot of attention and make other women who don't look the same feel inadequate. Well here's a different kind of provocative image for your feed. An image that says, my body is stretched, sagging and uneven but I'm still attractive. You don't stop looking good in a bikini once you have kids, you just look like a different kind of good. When your body no longer looks like the Instagram bikini model and you have a mom bod, be proud! Put on your bikini and belly chain, do your best Kylie Jenner in the pool pose and be proud that your child thinks you're the most beautiful person in the world... That's all that matters anyway. #motherhood

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"Niemand sollte ein Problem mit meinem Bauch haben!"

"Hier ist ein Bild, bei dem sich viele Leute unwohl fühlen!

Als ich mir diesen Bikini kaufen wollte, meinte die Verkäuferin, dass ich Sojamilch trinken sollte und empfahl mir eine Creme, die die Haut auf meiner Bauchdecke wieder straffen würde. Ich weiß, dass sie es nett meinte und das wohl für hilfreich hielt. Aber die Vorstellung, dass jemand mir Tipps dafür gibt, wie ich mich ändern soll und das noch als freundliche Geste betrachtet, nervt mich total.

Erstens: Ich habe kein Problem mit meinem Hängebauch. Zweitens: Auch niemand sonst sollte ein Problem mit meinem Hängebauch haben.

Heute ging ich mit einer befreundeten Mama an den Strand und wir unterhielten uns über unsere Dehnungsstreifen und ungleichen Brüste und all die anderen netten Veränderungen im Körper. Sie erwähnte, dass ich bei einem unserer Treffen ein kurzes Top getragen hätte, und sie seitdem selbstbewusst genug ist, das auch zu tun (es ist auch viiiiel einfacher, damit zu stillen).

Das war für mich unglaublich! Daher poste ich ab sofort viele Bilder von durchhängenden Bäuchen mit Dehnungsstreifen und hoffe, dass es vielleicht noch anderen dabei hilft, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen.

Nicht verstecken - selbstbewusst zu sich stehen! Mit dieser Nachricht spricht Ancliffe vielen Frauen aus der Seele. Vor ein paar Wochen ging sie noch einen Schritt weiter und forderte mit diesem Bild, Frauen nicht ständig zu sagen, sie dürften nicht öffentlich ihr Kind stillen.

Ein Besuch auf Ancliffes Instagram-Seite lohnt sich auf jeden Fall. Neben einem guten Körpergefühl gibt es dort auch viel zu lachen - und kein einziger Satz, der anderen Müttern einredet, dass sie sich schlecht fühlen müssen!

heh

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