Figur-Wahn? Diese Frau hat genau die richtige Antwort! 👏

Sie postet einfach ein Unterwäsche-Selfie auf Facebook und sagt allen die Meinung!

So I had my first session with a PT today and the first thing she said to me was "Obviously you want to get back to your...

Gepostet von Mel Rymill am Donnerstag, 19. November 2015

Respekt für so viel Mut, wahre Worte gelassen auszusprechen: Mel Rymill aus Australien hat einfach die Nase voll von angeblichen Figurproblemen, die ihr andere einreden. Als ihr nun ihr Personal Trainer doof kam, ist ihr der Kragen geplatzt - und sie hat sich ihre Wut von der Seele geschrieben.

Ungefragt hatte die Frau ihr gesagt: "Okay, offensichtlich wollen Sie die Figur wiederhaben, die Sie vor der Geburt hatten." Dabei hatte Mel zu ihren Fitnesszielen noch kein Wort gesagt.

Mel wollte fitter und gesünder werden

Sie antwortete: "Mein Ziel ist, wieder zu alter Stärke und Ausdauer zurückzufinden. Wie mein Körper aussieht, ist unwichtig, ich möchte, dass er funktioniert."

Doch die Worte der Trainerin lösten etwas in Mel aus. Sie brachten sie zum Denken. Sie ärgerte sich und kam zum Schluss: "Nach ihrer Schwangerschaft wird Frauen gesagt, dass sie gut aussehen, wenn sie wieder zum Ausgangsgewicht zurückkehren. Das bedeutet, dass sie nicht so gut aussehen würden, wenn sie die Extra-Polster behalten."

Und nicht nur das: "Schlanke werden immer um das wenige Fett beneidet oder beschämt angeschaut, weil sie sich angeblich zu Tode hungern. Üppige Frauen werden entweder als fett abgestempelt oder als mutig, weil sie sich in ihrer eigenen Haut wohlfühlen. Druck ist immer da!"

Eine treffende Analyse einer Mutter, die ein interessantes Bild auf unsere Werte wirft. Und auch Mel stellt fest: "Niemand ist zu jeder Zeit zufrieden mit seinem Aussehen. Aber ständig Menschen abzustempeln und Erwartungen daran zu knüpfen, tut allen weh - auch denen, die urteilen. Wir sollten uns Gedanken machen, ob es anderen Menschen gut geht, und nicht darum, wie sie aussehen."

"Das ist, was ich biete"

Und so zieht Mel ein Fazit, das sie mit einem Unterwäsche-Foto von sich illustriert:

"Also, hier bin ich! Ich sehe nicht druckfähig aus, in meinem Schlüpfer und meinem Nacht-BH werde ich sicher keinen Laufsteg rocken, meine Haare sind fettig, ich bin ungeschminkt, mein Körper ist füllig und matschig, ich bin mir nicht mal sicher, ob es mir gut geht. Aber ich bin stark. Mein Körper ist gesund. Ja, ich bin verdammt krass. Egal, was die Gesellschaft von mir will - das hier ist, was angeboten wird!"

Wir finden: Eine starke Frau, ein starkes Statement und vor allen Dingen eine starke Sichtweise, von der wir alle etwas lernen können!

fm
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