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Eine ganz natürliche Sache: Facebook erlaubt Stillfotos


Auch auf Facebook darf jetzt endlich öffentlich gestillt werden - Fotos von stillenden Müttern werden nicht länger gesperrt.
Eine ganz natürliche Sache: Facebook erlaubt Stillfotos
© Thinkstock/Fuse

Was lange als obszön eingestuft wurde, ist nun endlich gestattet. "Wir sind auch der Meinung, dass Stillen etwas Natürliches und Schönes ist, und freuen uns, dass es den Müttern wichtig ist, diese Erfahrung mit anderen auf Facebook zu teilen." Mit diesen Worten hat Facebook im Still-Streit eingelenkt und erlaubt künftig Fotos von stillenden Müttern, selbst wenn die Brüste darauf komplett entblößt sind. Ein Sieg für die vielen Mütter, die sich gegen das Verbot von Stillfotos in dem Social Network eingesetzt haben.

Ein Sieg, der allerdings lange auf sich warten ließ. Bereits 2008 protestierten stillende Mütter vor der Facebook-Zentrale in Palo Alto gegen die geltenden Richtlinien. Kurze Zeit später schlossen sich der Kampagne "Hey, Facebook, Stillen ist nicht obszön" in Windeseile Tausende von Nutzerinnen an. Ihr Argument: Schließlich würde ein Foto von einer Frau, die ihr Kind mit der Flasche füttert, auch nicht verboten werden. Stillen sei eine natürliche Sache. Gut möglich, dass die in letzter Zeit viel beachtete Twitter-Kampagne #FreeTheNipple den endgültigen Ausschlag für Facebook gegeben hat, seine Brustpolitik zu überdenken.

Über die neue Stillfreiheit auf Facebook dürfte sich auch die australische Sängerin und vierfache Mutter Juliet Moody freuen, die sich zuletzt viele Sprüche über das Stillen in der Öffentlichkeit anhören musste und darauf mit einem launigen Video reagierte:

kawa

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