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Das gute Bauchgefühl Sanfte Pflegetipps für Schwangere

Tipps für werdende Mamas: Schwangere Frau
© Alla Molodid / Shutterstock
"Rapunzel, lass dein Haar herunter!"
So lautet ein wohlbekannter Märchensatz. Rapunzel heißt das schöne Kind, weil die Mutter als Schwangere Heißhunger auf "Rapunzeln" hatte – den Feldsalat in Nachbars Garten. Der ist besonders reich an Eisen und anderen Spurenelementen, die in der Schwangerschaft benötigt werden. Alte Märchenweisheit also! Was in der Schwangerschaft sonst noch gut tut?
Hier weitere Tipps aus unserem MOM-Erfahrungsschatz

Spurenelemente & Folsäure

Rapunzeln sind mit 145 Mikrogramm pro 100 g Feldsalat übrigens auch eine prima Folsäure-Quelle. Aber Schwangere sollten am Tag mehr als das Doppelte an Folsäure zu sich nehmen. Wem das zu kompliziert oder zu viel Salat ist, kann zu sogenannten "Schwangerschaftsvitaminen" greifen, um Mangel vorzubeugen: "Femibion" z. B. bietet Kombipräparate für verschiedene Phasen von "Babyplanung" bis "Stillzeit". Und mit "Natalben Twin" gibt’s jetzt auch Kapseln für den besonderen Bedarf bei Mehrlingsschwangerschaften.

Pflegende Öle & Narbenbalsam 

Beim Einölen des Bauches wird das Baby gleich mitgestreichelt. Ein Klassiker, der die Haut dabei mit einer Komposition aus reichhaltigen Ölen nährt, ist z. B. das "Schwangerschafts-Pflegeöl" von Weleda. Es beugt Dehnungsstreifen an Bauch, Brust, Oberschenkeln sowie Po vor und sorgt mit seinem leichten Zitrusduft für ein wohliges Gefühl. Wer es nicht so gern ölig mag, nimmt z. B. die "Dehnungsstreifen Intensiv-Creme" von Tetesept FemiMama. Auch nach der Schwangerschaft den Bauch ruhig weiter hätscheln. Und nicht traurig sein wegen Dehnungsstreifen: Das sind "Sonnenstrahlen auf dem Bauch", wie unsere Kinder sagen. Außerdem kann das "Narben Gel" von WALA da gute Dienste leisten – genau wie bei Kaiserschnittnarben auch.

Entspannungsbad & Massage 

Wenn die Muskeln verspannt sind und Gelenke schmerzen, geht es am besten erst mal in die Wanne. Nur nicht zu lang und zu heiß – und anschließend langsam aufstehen und etwas trinken. Auf Badezusätze mit ätherischen Ölen wie Rosmarin oder Kampfer sollte man besser verzichten, gut sind Lavendel und Zitrusfrüchte (z. B. im "Entspannungsbad" von Stadelmann, über bahnhof-apotheke.de). Muskelschmerzen und -krämpfe lassen sich aber auch von innen behandeln; dann sorgt Magnesium (z. B. von "Biolectra") für Entspannung.

Linderung bei Übelkeit & Erschöpfung 

Schwangerschaftsübelkeit braucht kein Mensch. Zum Glück sind da Kräuter gegen gewachsen. Und wenn die nicht helfen, gibt’s noch andere Mittel: "Nicht übel!" heißt ein Bio-Kräutertee mit Pfefferminz, Anis, Ingwer, Kamille und Melisse (von mom to mom über reformhaus-shop.de), der durch die ersten 16 Schwangerschaftswochen hilft. Außerdem können Akkupunkturbänder (z. B. "Sea-Band Mama") oder Spezial-Kaugummis ("Pregnan C Gum") für Linderung sorgen. Und einen Frische-Kick zum Schnuppern gegen Schummrigkeit und Erschöpfung geben Roll-Ons von Primavera Life ("Kopfwohl" mit Pfefferminz- oder "Gute Laune" mit Zitrusduft). Und wem es dann noch nicht besser geht, kann sich auch ein Arzneimittel gegen Schwangerschaftsübelkeit verschreiben lassen.

Stillöl & Salbe und Creme 

In der Busenwunder-Zeit haben Mütter sich alle Super- und Hilfskräfte der Natur verdient: Bio-Stilltees unterstützen die Milchbildung (z. B. von Salus), Stillöl durchwärmt und pflegt die Brust (von Stadelmann) und wenn die Brustwarzen wund sind, heilen Salbe und Creme (z. B. "Mamacare" von Töpfer oder "Purelan" von Medela). Übrigens: "Abstilltee" gibt’s auch (z. B. von Madena).

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MOM 03/2021 Brigitte

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