Brooke brachte ihr totes Baby zur Welt - nun hat sie eine wichtige Botschaft

Brooke Campbell hatte sich so sehr auf ihr Baby gefreut - doch plötzlich schlug das kleine Herz ihres Sohnes nicht mehr. Die 27-Jährige erlitt eine Totgeburt. Nun veröffentlicht sie intime Fotos, um andere Mütter zu warnen.

'My heart shattered beyond repair'

Gepostet von Daily Mail am Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ihr Schicksalsschlag soll anderen Babys das Leben retten: Brooke Campbell (27) aus Brisbane, Australien, brachte ihr Baby in der 36. Schwangerschaftswoche zur Welt – mit dem Wissen, dass es tot ist.

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Was ist passiert?

Schuld am Tod ihres ungeborenen Sohnes war eine Blutung, die durch eine vorzeitige Plazentalösung verursacht wurde. Diese kommt sehr selten (bei ca. 0,5 bis 1 Prozent aller Schwangerschaften) vor.

Eine Plazentalösung tritt auf, wenn sich die Plazenta von der Gebärmutter trennt. Dadurch verliert die Mutter Blut und auch die Versorgung des Babys mit Sauerstoff und Nährstoffen kann leiden. Wie es zu einer Plazentalösung kommt, ist in den meisten Fällen unbekannt. Sicher ist: Mütterlicher Bluthochdruck oder ein Bauchtrauma erhöhen das Risiko.


Brooke verlor plötzlich viel Blut

Brooke war zu Hause, als es passierte. Sie fing plötzlich an zu bluten. "Ich war in einer Schockstarre und ich habe es einfach nicht geglaubt. Aber ich wusste, während wir auf den Krankenwagen zu Hause warteten, mit der Menge an Blut und Klumpen, die ich verlor, etwas ganz und gar nicht stimmte ..."

Im Krankenhaus bekamen sie dann die schreckliche Gewissheit: "Ich schaute auf den Ultraschallbildschirm und konnte Darcys leblosen Körper in mir sehen", so die Mutter gegenüber 'Daily Mail'. Auch Brooke selbst wäre um ein Haar gestorben - sie hatte mehr als 1,7 Liter Blut verloren.

"Mein Herz ist zerschmettert"

"Es war eine vaginale Geburt – es war grausam, zu wissen, dass er nicht mehr bei uns war", so Brooke. "Ich finde keine Worte, um den Schmerz zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn dein Baby tot geboren wird. Mein Herz ist zerschmettert", sagt sie weiter. Die Mutter erzählt, dass Darcy aussah, als würde er friedlich schlafen. Sie hatte die Hoffnung, dass er doch nochmal wie durch ein Wunder Luft schnappen würde und sein Herz anfangen würde, zu schlagen.

Doch das Wunder blieb aus. Die Eltern und Bruder Noah (2) mussten sich vom kleinen Darcy verabschieden. "Das Krankenhaus bot uns so viel Zeit mit Darcy, wie wir wollten, also haben wir den ganzen Montag und Dienstag mit ihm verbracht", erzählt die Mutter.


Ein Appell an alle Mütter

Nun teilt sie die herzzerreißenden Fotos mit ihrem totgeborenen Sohn. Sie möchte anderen Müttern keine Angst machen, aber mehr Bewusstsein für die Gefahren bei einer Schwangerschaft schaffen.

Bei Brooke ergab erst eine Blutuntersuchung, dass sie an der seltenen Gerrinungsstörung 'Faktor V' leidet. Damit die Schwangerschaft dadurch nicht gefährdet wird, sollten regelmäßige Kontrollen der Blutwerte durchgeführt werden – oftmals wird die Krankheit auch erst nach Fehlgeburten erkannt.

"Wenn dieser Test während der Schwangerschaft für alle Frauen verbindlich wäre, hätte ich meinen gesunden, schönen Sohn nicht verloren", so Brooke. Daher möchte sie mit ihrer dramatischen Geschichte andere Mütter warnen, sich regelmäßig untersuchen zu lassen.

"Ich möchte nicht, dass die Menschen ihr eigenes Leben oder das Leben ihrer ungeborenen Kinder riskieren, und deshalb möchte ich meine Geschichte teilen."

Schu
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