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Tigers Abenteuer: Die süßeste Vermissten-Meldung der Welt


Die Mitarbeiter des Flughafens von Tampa wissen wirklich, wie man Kinder glücklich macht. Als ein Junge dort seinen Tiger verlor, schickten sie das Tier auf Erkundungstour - und posteten herrliche Bilder davon auf Facebook.

Wenn Kinder ihr liebstes Kuscheltier verlieren, ist das immer ein großes Drama. Doch manchmal gibt es auch ein Happy End - und in ganz seltenen Fällen wird sogar ein wunderschönes Märchen daraus. So wie auf dem Flughafen von Tampa in Florida.

Dort verlor der sechsjährige Owen bei seiner Reise nach Houston seinen Kuscheltiger. Er liebt das plüschige Tier mit den Knopfaugen über alles, auch weil seine Tante es für ihn handgenäht hat.

Nach vielen Tränen ergab ein Anruf beim Flughafen, dass der Tiger dort gefunden worden war. Überglücklich ging Owen beim Rückflug mit seiner Mutter zur Fundsachen-Stelle, wo seine Freude noch weit übertroffen wurde:

Ein ganzes Team von Flughafen-Mitarbeitern empfing ihn und überreichte ihm nicht nur den Tiger, sondern auch ein selbstgemachtes Buch - voller Fotos von den Abenteuern, die sein Tiger in seiner Abwesenheit erlebt hatte.

Denn die kreativen Mitarbeiter hatten dem Tiger spontan die spannendsten Orte des Flughafens gezeigt und die Erkundungstour für das Buch und Facebook dokumentiert.

Bei der Feuerwehr schaute er vorbei ...

... er lernte, wie Flugzeuge gewartet werden ...

... prüfte die dunklen Wolken, die sich über dem Tower zusammenbrauten ...

... durfte den Tower auch von innen besichtigen ...

... half mit beim Gepäckservice ...

... und wurde am Ende mit einem großen Eis belohnt.

Happy End mit Freudentränen

Als Owen die Bilder sah, war er erstmal sprachlos, während seine Mutter in Tränen ausbrach. "Um Owen zu trösten, hatten wir ihm erzählt, dass Hobbes auf einer Abenteuerreise sei", sagte sie gegenüber ABC-News. "Es war so schön, bei der Rückkehr zu sehen, dass Hobbes wirklich ein Abenteuer erlebt hat!"

So leicht bringt man Zauber in den Alltag - Owen wird diese Reise bestimmt nie vergessen (und wir auch nicht).

miro

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