Mütter als Logistik-Meister

DHL kann einpacken: Die wahren Logistik-Meister sind Mütter. Das beweist uns Andrea in ihrem Blog "Munichs Working Mom".

Unser Blog-Liebling: Bloggerin Andrea hat drei Kinder (der Striezi, der Bazi und das Madl), einen Mann und einen fordernden Job. Das ist erfüllend, spannend - und manchmal einfach nur zum Ausrasten. Über ihr buntes Leben schreibt Andrea auf Meworkingmom.com offen und mit Mut zur Meinung. Das mögen wir!

Unser Blog-Liebling: Bloggerin Andrea hat drei Kinder (der Striezi, der Bazi und das Madl), einen Mann und einen fordernden Job. Das ist erfüllend, spannend - und manchmal einfach nur zum Ausrasten. Über ihr buntes Leben schreibt Andrea auf Meworkingmom.com offen und mit Mut zur Meinung. Das mögen wir!

Gestern Abend dachte ich mir, beim allabendlichen 'Vorbereiten des Wahnsinns', ich könnte Euch eigentlich mal in Bildern daran teil haben lassen.


Nach den täglichen Wäschebergen, dem Beseitigen von Krümeln in einem gefühlten Bogen von 500 Metern um den Esstisch und noch einer Stunde konzentrierten Arbeitens (da ich aufgrund von dem Kindergartenfest vom Bazi früher aus der Arbeit gehen musste) stürzte ich mich also in den täglichen Wahnsinn:

Wetter-App checken: Vorhersage Sonnenschein - Wickeltasche mit Knabbereien, Trauben und Getränken befüllen und Windeln und Wechselunterhosen bestücken. - Buggy von all dem Großen und Kleinen vom Vortrag befreien und für den nächsten Nahkampf mit Kekskrümeln und Bananenschmiere rüsten. - Sandspielzeug zusammensuchen und auf Beschriftung kontrollieren.


Morgen nach dem Kiga gehen wir direkt auf den Spielplatz. Wer weiß, wie lange das Wetter hält. - Kindergartenrucksäcke mit Sonnenhüten und neuer Wechselbekleidung bestücken. (Striezi und das Madl waren hier gestern sehr freigiebig) - Konnte wegen schlafender Kinder nicht komplett erfüllt werden. Das heißt: Post-it schreiben.

Der Bazi geht morgen mit seinem liebsten Freund ins Schwimmbad. - Badekappe, Handtuch, Badeschuhe, Eintrittsgeld, Nervennahrung und Hose – ja wo ist denn die Hose? Ok, auch im Kinderzimmer des bereits schlafenden Bazis. Noch ein Post-it schreiben.

Weiter geht's:

Laptoptasche, Handtasche checken und Fehlendes neu befüllen. Zusammen mit den anderen Taschen im Flur platzieren, damit am Morgen nichts vergessen wird. Das Ganze schaut dann so aus (siehe Foto).

Zum Abschluss decke ich noch den Tisch soweit möglich und stelle alles fürs Power-Brotzeitboxbefüllen am nächsten Morgen bereit.

Danach heißt es dann ins Bett gehen und hoffen, dass Frau nichts vergessen hat und die Kinder morgen brav und gut gelaunt sind.

Nächster Tag: Wenn ich dann nachmittags nach Hause komme mit den Kleinen, heißt es, all die schönen Sachen wieder aus dem Auto Richtung Haus zu transportieren.

Und das schaut dann so aus:


Das ist er also. Ein kleiner Einblick in meinen täglichen Arbeiten-Kinder-Logistik-Wahnsinn.


Text von Andrea Reif auf meworkingmom.com

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Kommentare (5)

Kommentare (5)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Und zu Iris.



    Es wird ständig ein Lamento über das schwierige Leben als Frau angestimmt und immer noch gehen ganz viele Frauen, spätestens mit Geburt ihres Kindes in prekäre Beschäftigungen, um einige Jahre später in ein neues Lied von der benachteiligten Frau einzustimmen.



    All das begleitet von deutschen Frauenzeitschriften, die als Schlussakt dieser Oper dann die Altersarmut von Frauen beklagen, die natürlich aus Benachteiligung als Frau resultiert.



    Merken all diese Jammernden nach all den Jahrzehnten dieser Thematik nicht, dass sie sich nur selbst schaden und das alles nur für die Illusion, die sie sich gemeinsam herbei reden.



    Opfer ist in diesem Fall der falsche Status, sage ich als Frau und Mutter.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich kann den beiden ersten nur beipflichten.



    Das liest sich für mich wie Kriegsberichterstattung oder Katastrophengebietsmanagement bei einer vielköpfigen Familie.



    In Wirklichkeit ist es aber nur völlig aufgeblähter Alltag, den viele Familien seit vielen Jahrzehnten leben und bei dem man nicht so ein Gewese machen muss.



    Das ist genau das, was ich an Mütter-Blogs beklage. Da werden ein paar Krümel zu einem Absatz in der Beschreibung des schrecklich anstrengenden Alltags, der sich mit DHL messen möchte.



    Sorry, aber das ist völlig überzogen und das sage ich als vollzeit berufstätige Mutter, die alleinerziehend ihren Alltag ohne solche Empfindungen von Höchstleistung lebt.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Für mich geht es eigentlich weniger darum, dass Frauen arbeiten MÜSSEN, sondern dass sie arbeiten gehen SOLLTEN, damit sie sich eine eigene Versorgung schaffen und eine Rente erarbeiten und somit unabhängig von ihren Ehemännern sind. Was passiert den Frauen im Falle einer Trennung oder falls der Ehemann erkrankt oder ihm gekündigt wird? Generell find ich es nicht in Ordnung, den Männern die Rolle der Versorger auf's Auge zu drücken. Aber davon abgesehen finde ich natürlich auch, dass ganz dringend etwas gemacht werden muss, um Singles (und Paaren) mit Kindern das Leben zu erleichtern - durch Steuererleichterung und mehr Krippen und Tagesstätten (gab es früher auch mal in grösseren Firmen) zum Beispiel.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Dem vorigen Beitrag kann ich nur beipflichten, es ist leider normal, das Mütter heute arbeiten gehen müssen, um den Lebensstandard einigermaßen zu halten für die Familie. Was fehlt in Deutschland ist eine Lobby für Alleinerziehende, ich kenne einige Mütter, die Vollzeit arbeiten und viele Überstunden leisten müssen und bin auch in dieser Situation. Steuerlich werden Alleinerziehende übrigens wie "Singles mit Kind" behandelt... Nach deren sogenannter "Work-Life-Balance" fragt keiner...
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Es ist nett geschrieben und ich möchte die Leistung von Frau Reif auch nicht runtermachen, aber für die meisten Mütter und Väter in den EU-Ländern ist das Alltag - jeden Tag (aus diesem Beitrag hier entnehme ich, dass Frau Reif nicht jeden Tag Vollzeit arbeitet - "wenn ich dann nachmittags nach Hause komme mit den Kleinen", was eventuell auch erklären würde, warum der Ehemann nicht beteiligt ist). Es braucht viel Organisation und Energie, Kinder und Beruf zu vereinbaren, aber das betrifft Mütter genauso wie Väter. Was ich eigentlich sagen möchte: warum wird immer noch so ein Tamtam um eine working mum in Deutschland gemacht? Es ist NORMAL dass beide Ehepartner arbeiten gehen, es ist NORMAL dass Haus- und Familienarbeit geteilt geteilt werden - und die Kinder werden auch NORMAL, selbst wenn sie nicht 24 Stunden von Mama betreut werden.

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