Schangerschaftswoche 20 (SSW 20) - Halbzeit!

20. SSW: Das passiert jetzt in deinem Körper

Die Hälfte ist geschafft, hurra - du bist in der 20. SSW! Bis zum errechneten Geburtstermin sind es nun noch 20 Wochen…

So entwickelt sich das Baby in der 20. SSW

Noch 20 Wochen und dann geht's ab an die frische Luft. In der 20. Schwangerschaftswoche geht der fünfte Monat der Schwangerschaft zu Ende. Der Fötus ist mittlerweile etwas 25 Zentimeter (SSL, Scheitel-Steißlänge von Kopf bis Fuß), und wiegt etwa 200-240 Gramm. Bei den Ultraschall-Untersuchungen wird die Femurlänge gemessen, das ist die Länge des Oberschenkelknochens. Sie wird beim ungeborenen Baby per Ultraschall gemessen, um Größe, Gewicht und Entwicklungsstand zu bestimmen. In der SSW 20 liegt sie bei etwa 31 Millimetern. 

Der Kopf des Ungeborenen hat schon einen Durchmesser von fünf Zentimetern und es bilden sich 200.000 neue Gehirnzellen pro Minute! Im Bauch ist jetzt Remmidemmi angesagt, das Baby schlägt Purzelbäume und reagiert auf äußere Reize. Zwar hat es die Augenlider noch geschlossen, aber es kann schon Helligkeit und Dunkelheit unterscheiden. Wenn es geblendet wird, hält es schon die Hände vor die Augen.

Jetzt spürst du bestimmt schon die Bewegungen deines Babys. Oft schlafen die Ungeborenen, wenn Mama sich bewegt – schließlich schaukelt der Bauch dann noch schön. Wenn du zur Ruhe kommst oder schläfst, kann es sein, dass dein Kind erst so richtig loslegt. Manche Schwangere wachen nachts sogar von den Kindsbewegungen auf.

Schwangerschaftskalender: Das passiert in SSW 20 in deinem Körper

Merkst du schon, dass du langsam etwas kurzatmiger wirst? Schuld ist nicht nur die große Blutmenge, die durch deinen Körper gepumpt wird, sondern auch die Gebärmutter, die immer mehr Platz in deinem Bauchraum einnimmt. Die Organe werden von ihrem Platz verdrängt, sie drücken nicht nur unten in Richtung Blase, sondern auch nach oben in Richtung Lungen. 

Training für den Geburtstermin

In der 20. Schwangerschaftswoche kann der Bauch tatsächlich schon in unregelmäßigen Abständen öfter einmal hart werden. Die so genannten Braxton-Hicks-Kontraktionen sind erste Übungswehen, von denen allerdings viele Schwangere gar nichts bemerken.

Wichtig: So lange dein Bauch nur in unregelmäßigen Abständen und für einen kurzen Zeitraum hart wird, du keine Schmerzen und Blutungen hast, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Tu dem Rücken Gutes!

Auch der Rücken merkt inzwischen, dass die Gebärmutter immer größer wird, die Gewichtszunahme durch die steigende Menge des Fruchtwassers, das Gewicht des Babys, die wachsende Brust, die Blutmenge im Körper und das eingelagerte Wasser kommen Kilos dazu, die es zu tragen gilt.

Bis zum Ende der Schwangerschaft teilt sich die Gewichtszunahme so auf:

  • Die Gebärmutter wiegt etwa einen Kilo, 
  • die Plazenta etwa 500 Gramm, 
  • Fruchtwasser einen Kilo, 
  • Wachstum der Brüste 500 Gramm,
  • vermehrte Blutbildung etwa zwei Kilo,
  • Flüssigkeitseinlagerungen etwa drei Kilo,
  • Reserven der Mutter etwa zwei Kilo,
  • das Baby kurz vor der Geburt: 3.000 bis 3.500 Gramm. 

Außerdem verändert sich durch den Umfang des Bauchs oft die Körperhaltung. Zeit, dem Rücken Gutes zu tun!

  • Die perfekte Yoga-Übung in der Schwangerschaft: Kuh-Katze. Du gehst dazu auf alle Viere und machst abwechselnd erst einen Buckel und dann ein extremes Hohlkreuz. Mach die Übung schön langsam und mit fließenden Übergängen! Wichtig: Beim Ausatmen das Kreuz nach oben, das Kinn zur Brust... (Vorsicht: nicht übertreiben; sollte angenehm bleiben für Kreuz, Rücken und Nacken). Beim Einatmen den Brustkorb senken, die Schulterblätter nach hinten zusammen ziehen, dabei den Kopf heben. Vorsicht: Kein zu großes Hohlkreuz machen.
  • Ein warmes Bad tut gut! Darauf solltest du aber achten: Nicht zu heiß und nicht zu lange! Eine Wassertemperatur um die 33 Grad ist ideal, zu heiße Bäder können das Risiko für frühzeitige Wehen erhöhen. Maximal 15 Minuten baden und am besten ein Glas Wasser mit ins Badezimmer nehmen. Vorsicht bei ätherischen Ölen wie Kampfer, Zimt oder Nelke – sie können vorzeitige Wehen auslösen.
  • Massage des unteren Rückens: Lege dich bequem auf die Seite. Wenn du schon ein Stillkissen hast, kannst du es dir zwischen die Beine legen, das entlastet die Wirbelsäule. Vielleicht hat der werdende Papa Lust, deine Muskeln seitlich der Wirbelsäule zu massieren. Es gibt aber auch Massagen speziell für Mütter ("Mommy-to-be"), die professionelle Masseure anbieten.
  • Auch ein warmes Kirschkernkissen lindert Verspannungen. Bei etwa 150 Grad fünf Minuten in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen und nicht zu heiß auf die Lendenwirbelsäule legen.

saro

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