9 Dinge, die du beachten musst, wenn du ein Baby besuchst ❤️

In deinem Freundes- oder Familienkreis gibt es ein Neugeborenes, das du bestaunen darfst? Nichts wie hin – doch halte dich an diese neun Regeln, die man beim Besuch eines Säuglings beachten sollte.

Glückwunsch! Ein neuer winziger Erdenbürger hat das Licht der Welt erblickt – und du bist herzlich eingeladen, ihn live und in Farbe zu sehen. Wie aufregend! Doch gerade in den ersten Wochen nach der Geburt – vor allem, wenn die Baby-Mama noch in der Wochenbettphase ist – gilt es, einige Regeln beim Besuch zu beachten.

Zum Wohle des Babys und der Frisch-Mama gilt es, ein paar Normen zu folgen. Dann kann einem Besuch von Mama und Baby nichts mehr im Wege stehen!

1. Der richtige Zeitpunkt

Wann darf man das Neugeborene zum ersten Mal besuchen? Einen Standard gibt es da natürlich nicht. Es hängt viel mehr von den Eltern und dem Baby ab. Einige Mütter sind direkt nach der Geburt ziemlich fit und offen für  Besuch, können es kaum erwarten, ihr Baby Freunden und Verwandten zu präsentieren.

Andere Mütter müssen sich erst langsam an die neuen Mama-Aufgaben gewöhnen und eine Routine für sich finden – inmitten von Windelnwechseln, Stillen und Schlafen.

Als Faustregel gilt: Dräng die Eltern nicht zu einem Besuch, sondern warte ab, bis eine Einladung erfolgt. Dauert dir das zu lange, kannst du sicher schon nach ein paar süßen Fotos vom Baby  fragen – davon werden viele Eltern schon von Beginn an zahlreiche gemacht haben ...

2. Besuchsdauer

Die Wochenbettphase dauert im Schnitt sechs bis acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit sind die meisten Mütter geplagt von Wochenfluss, Hitzewallungen, Gefühlsausbrüchen, Schlafmangel und Schmerzen (etwa bei einem gerissenen Damm oder Rissen in der Scheide). Ebenfalls möglich: Verstopfung und Wassereinlagerungen, im schlimmsten Fall der Baby-Blues.

Das alles ist kein Grund zur Panik und völlig natürlich. Dennoch kann man sich denken, dass die betroffene Mama sich bei all den körperlichen Leiden nicht sonderlich wohl fühlt. Wer in dieser Zeit Mama und Baby besuchen möchte, sollte nicht länger als eine Stunde bleiben. Einzige Ausnahme: Die Mama wünscht sich ausdrücklich einen längeren Aufenthalt.

3. Hände waschen!

So banal es klingt, so wichtig ist es: Wasch dir vor dem Besuch gründlich die Hände! Ein Neugeborenes verfügt noch nicht über ein voll ausgebildetes Immunsystem. Schon wenige Bakterien und Viren können dem Baby gefährlich werden.

Am besten wäschst du dir die Hände, bevor du dein Haus verlässt und erneut, wenn du bei Mama und Baby angekommen bist. Erst dann kannst du das Neugeborene berühren und in die Arme nehmen. Mutter und Baby werden es dir danken!

4. Das richtige Geschenk

Was bringt man einem Neugeborenen mit? Wer jetzt an Rasseln, Bodys und Spielzeug denkt, sollte den Gedanken wieder beiseite schieben. Denn es gibt eine Sache, die frischgebackene Mütter sich mehr als alles andere wünschen: Essen!

Hat man eine anstrengende Geburt hinter sich und kann sich kaum aus dem Bett bewegen, ist eine selbstgemachte Suppe, ein gesunder Eintopf oder auch ein Kuchen das Größte, was man sich vorstellen kann! Also: Schwing den Löffel und bring der Mama eine Leckerei mit, die sie stärkt. Konntest du der niedlichen Babyrassel im Shop dennoch nicht widerstehen, kannst du sie natürlich auch mitbringen – aber nur als kleines Mitbringsel on top ...

5. Das Baby halten – oder auch nicht

Ein Neugeborenes will man instinktiv knuddeln! Doch gerade in den ersten Wochen nach der Geburt gleicht die Mama einer Löwenmama, die ihren Winzling mit aller (noch vorhandenen) Kraft beschützen wird. Ihr größter Feind: Parfüms, Bakterien, Viren und zu viel Action.

Deswegen gilt: Gerade in den ersten Wochen sollte das Baby wenig rumgereicht werden. Auch zu viel Geplapper und hektische Bewegungen sollten vor dem Neuankömmling vermieden werden. Mit Knuddelattacken also lieber warten, bis das Immunsytem und der Hormonhaushalt des Kindes etwas stabiler sind ...

6. Der Mama helfen

Wer mit der Mama verwandt oder sehr gut befreundet ist, sollte ihr seine Hilfe anbieten. Dabei geht es weniger darum, eine Putzaktion zu starten, sondern mehr um Kleinigkeiten, die beim Besuch anfallen: den Kaffee oder Tee selbst kochen, statt die Mama kochen zu lassen, ihr die Tasse zu reichen, statt sich bedienen zu lassen.

Für Mamas im Wochenbett ist oft jede Bewegung anstrengend, jeder Gehversuch schmerzhaft. Frag, ob du ihr helfen kannst und du wirst zu ihrem Lieblingsgast!

7. Gesundheit geht vor

Auch wenn du "nur" an einem Schnupfen, Husten oder leichten Halsschmerzen leidest: Auch diese Wehwehchen sind mit Viren oder Bakterien verbunden und haben beim Neugeborenen-Besuch nichts verloren. Diese zusätzliche Belastung des Immunsystems können weder Baby noch Mama gebrauchen. Gleiches gilt übrigens für Herpes, der gerade für das Baby sehr gefährlich werden kann.

Oberste Regel also: Erwäge nur einen Baby-Besuch, wenn du vollständig gesund bist! Bist du erkältet, kurier dich erst komplett aus.

8. Keine Ratschläge geben

Wie und wann die frischgebackene Mama ihr Baby zu stillen hat oder wie es angezogen und gewickelt werden soll – ungebetene Ratschläge sind vor allem in der Wochenbettphase unerwünscht! Die Mama muss entspannen und sich keine gut gemeinten Tipps oder gar Kritik anhören.

Wenn du schon selbst Kinder hast, ist es also ratsam, sich Kommentare zu verkneifen und nur auf die explizite Nachfrage der Neu-Mutter Vorschläge und Empfehlungen zu äußern.

9. Chaos nicht beachten

Die dreckige Wäsche türmt sich, das Geschirr ist ungespült und das Wohnzimmer versinkt im Chaos? Übersieh die Unordnung und hab Verständnis dafür, dass eine Wochenbett-Mama nun mal nicht die Kraft hat, jetzt auch noch den Haushalt zu schmeißen!

Das Chaos zu kommentieren sollten man also lassen, wenn man nicht gerade gewillt ist, es im Anschluß selbst aufzuräumen. Die frischgebackene Mama hat im Augenblick deutlich Wichtigeres zu tun: Ihr kleines Wesen kennenlernen, versorgen und lieben ...

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Lügen von Erstlings-Mamas
kao
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