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Abendbrei Hier kommt das Flugzeug! Die besten Tipps für die Beikost

Abendbrei: Baby wird gefüttert und lacht
© Alex Ruhl / Shutterstock
Nach und nach ersetzt Beikost die Milchmahlzeiten. Das Baby wird damit nicht nur optimal mit Nährstoffen versorgt, sondern macht ganz neue Geschmackserfahrungen! Was du über Beikost wissen solltest und wie du den Abendbrei selber machen kannst. 

Ab wann Beikost füttern?

Zwischen dem 5 und 7. Monat könnt ihr mit Beikost anfangen und die Milchmahlzeiten nach und nach damit ersetzen. Es empfiehlt sich zuerst die Mittagsmahlzeit mit Brei zu ersetzen, anschließend den Abendbrei einzuführen. Zu Beginn sind kleine Portionen sinnvoll, ein paar Löffel reichen, da das Baby sich an diese Nahrung erst gewöhnen muss.

Der erste Brei sollte aus einer Gemüsesorte (z. B. Karotten) bestehen, nach einiger Zeit kommen Kartoffeln hinzu. Zudem empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) regelmäßig Fleisch in die Ernährung des Kindes einzubauen, damit es ausreichend mit Eisen versorgt wird. So könnt ihr den Brei z. B. wöchentlich erweitern und aus dem Gemüse-, wird ein Gemüse-Kartoffel-Brei und daraufhin ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Isst das Baby regelmäßig seinen Mittagsbrei, könnt ihr mit dem Abendbrei anfangen.

Abendbrei: Rezept und Zubereitung

Der zweite Brei ersetzt eine weitere Mahlzeit von Muttermilch bzw. Säuglingsmilch und ist klassischerweise ein Getreidebrei, dieser besteht neben dem Getreide noch aus Milch und Obst. Er versorgt das Baby u. a. mit Kohlenhydraten, Eiweiß sowie Calcium und anderen Nährstoffen. Zudem sättigt die Kombination gut, sodass es als Abendbrei ideal ist. So wird das einfache Rezept zubereitet:

Zutaten

  • 200 ml Vollmilch
  • 20 g Getreide
  • 20 g püriertes Obst (eine Sorte)

Verwendet pasteurisierte und ultrahocherhitzte Vollmilch (auch H-Milch geht!) oder Säuglingsmilch. Auf Roh- oder Vorzugsmilch sollte hingegen verzichtet werden, da diese laut BZgA ein Risiko für die Gesundheit des Kindes sein kann. An Getreide werden Haferflocken, Grieß oder andere Vollkornflocken für Säuglinge empfohlen, an Obst folgende Sorten:

  • Äpfel
  • Aprikosen
  • Birnen
  • Banane
  • Pfirsich
  • Nektarine

Zubereitung

Das Grundrezept wird empfohlen, für Säuglinge ab dem sechsten bis achten Monat. Die Zubereitung ist unkompliziert und schnell – und so geht’s:

  1. Milch und Getreide in einen Topf geben und aufkochen.
  2. Einige Minuten köcheln lassen.
  3. Obst pürieren oder musen und anschließend unter die Milch-Getreide-Mischung rühren.   
  4. Vor dem Füttern abkühlen lassen.

Sollte der Abendbrei glutenfrei sein?

Wurde bereits eine Zöliakie beim Baby diagnostiziert, erübrigt sich die Frage, denn dann muss die Ernährung glutenfrei sein. Alternativen zum glutenhaltigen Getreide sind Reis und Hirse!

Edith Gätjen, Dozentin für Säuglings- und Kinderernährung beim Verein für unabhängige Gesundheitsberatung in Wettenberg, rät gegenüber dem Online-Magazin Baby und Familie, dass Babys zwischen dem fünften und sechsten Lebensmonat etwas glutenhaltiges Getreide essen sollten, da es eventuell einer späteren Glutenunverträglichkeit vorbeugen könnte.

Hier findet ihr weitere Tipps für den Beikost-Start, sowie Ideen für Einschlafrituale und Einschlafhilfen fürs Baby.

Fragen, Erfahrungen oder Plausch gefällig? In der BRIGITTE-Community könnt ihr euch mit anderen rund um die Themen Kinderwunsch und Babyjahre austauschen. 

Quellen: Kindergesundheit-info.de/Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Baby und Familie

jd

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