So wird die Adventszeit weniger stressig für die ganze Familie

Weihnachten ist schon für kleine Kinder was ganz Großes. Wochenlang vorher ist die Anspannung kaum auszuhalten. Wir haben ein paar Ideen, die dagegen helfen.

Wenn die Kinder kaum zum Einschlafen zu bewegen sind und dann schon um vier Uhr morgens wieder auf der Matte stehen, ist Adventszeit.

Eltern werden wegen Türchen öffnen, Stiefel suchen und Co. um den Schlaf gebracht. Mama ertappt sich zwischendurch immer wieder dabei, es allen recht machen zu wollen. Und Papas Kontoauszug erzählt Geschenkeshopping-Geschichten. Natürlich ist das alles ein bisschen überzeichnet. Aber die ein oder andere Parallele kennen wir doch alle, oder? Und deshalb haben wir ein paar Ideen, wie die ganze Familie die Zeit vor entspannter angehen kann.

Kinderleichte Zeit:

  • Erklärt den Kindern, dass vor einer bestimmten Uhrzeit noch nichts passiert ist: Nikolaus, Wichtel und Weihnachtsmann haben noch kein Kind vergessen und müssen erst von Tür zu Tür. Vielleicht bleiben sie so länger im Bett… 😉 
  • Schöne Abendrituale, weihnachtliche Geschichten und Bücher: Das kann Abläufe und Traditionen aufgreifen, beim Einschlafen und Ablenken von der Aufregung helfen. 
  • Gemeinsame Aktivitäten: Backen, Schmücken, Singen und Basteln zum Beispiel machen aus Aufregung Vorfreude und zeigen den Kindern, dass es nicht nur um Geschenke geht.
  • Nicht zu viel Süßes vorm Schlafen essen: Die darin enthaltenen Farbstoffe, Konservierungsmittel und Zucker können manche Kinder unruhiger machen.
  • Viel Zeit im Freien verbringen: Bewegung + frische Luft = müde Kinder!
  • Warme Milch vorm Schlafengehen trinken: Das darin enthaltene Tryptophan kann in Verbindung mit einem kleinen Kohlehydrate-Snack das Entspannungshormon Serotonin ausschütten.
  • Geschenke auspacken nicht mit Pflichtprogramm hinauszögern. Dann wächst die Ungeduld der Kinder ins Unermessliche. Bei uns ist zum Beispiel schon morgens Bescherung…
  • Fragen geduldig klären: Wann kommt der Weihnachtsmann? Vergisst der meine Geschenk auch nicht? Wie oft noch schlafen? Kleine Köpfe brauchen immer wieder Hilfe und Erklärungen in aufregenden Zeiten. Mit ruhiger Stimme und ganz entspannt, einfach immer und immer wieder antworten.
  • Ganz viel kuscheln: Körperkontakt, Herzschlag hören und gestreichelt werden beruhigt und tut allen gut.

Entspannte Eltern:

  • Aufgaben abgeben: Wer eine große Familie hat, kann die auch mit einbinden. Gebraucht werden macht auch Freude!
  • Geschenke und finanzieller Stress: Weniger ist am Ende tatsächlich mehr. Und funkelnde Augen wegen des einen passenden Geschenks bei Groß und Klein sind unbezahlbar.
  • Nicht perfekt, sondern persönlich bitte! Die To-Do-Liste ist schließlich lang – Geschenke besorgen, putzen, schmücken und das Festessen vorbereiten. Macht euch klar: Weihnachten muss nicht perfekt durchorganisiert sein. Sondern vor allem ein schönes Zusammensein mit den Liebsten!
  • Keine großen Ansprüche aufbauen: Einfach freuen!
  • Keep it simple! Je mehr Gäste, desto einfacher sollte das Essen zuzubereiten sein. Keiner möchte gestresste und abwesende Gastgeber.
  • Kein Verwandten-Hopping! Es sei denn, ihr seid gern auf der Flucht. Kilometer abreißen an den letzten freien Tagen im Jahr kann nur mit einem wirklich erholsamen Ziel schön sein. Abwägen und ehrlich erklären!
  • Traditionen pimpen! Nur weil man etwas immer so gemacht hat, muss es nicht gut sein. Traditionen auf die eigene Lebenssituation testen und dann anpassen oder neue etablieren.
  • Kleine Auszeiten an den stressigsten Tagen einplanen und versuchen, den Morgen ganz gemütlich zu starten.

Und nicht den Spaß in der Vorweihnachtszeit vergessen! Mit Humor und Liebe kann es nur schön werden.

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