Baby weint im Schlaf: Harmlos oder muss ich mir Sorgen machen?

Dein Baby weint im Schlaf, schreit plötzlich laut auf oder wimmert leise vor sich hin? Du fragst dich, ob du dir Sorgen machen musst? Wir klären auf, was dahinter steckt.

Das Leben eines Neugeborenen ist unglaublich anstrengend. Gerade noch beschützt und behütet in der Enge von Mamas Bauch und plötzlich auf der hellen, lauten Welt mit so vielen Eindrücken – kein Wunder, dass vor allem im Schlaf all die neuen Impulse verarbeitet werden. Es ist also total normal, dass dein Baby im Schlaf auch weint, jammert und sogar lacht. 

Baby weint im Schlaf: Das sind die Ursachen

Wenn das Baby plötzlich schluchzt und im Schlaf weint, machen sich viele Eltern Gedanken. Tut dem Nachwuchs etwas weh oder träumt das Baby schlecht? Die Ursachen für nächtliches Weinen sind vielfältig, in den allermeisten Fällen aber total harmlos. Meist merkt dein Baby nicht mal, dass es weint, sondern schläft dabei seelenruhig weiter. Gründe für das nächtliche Weinen: 

  • Schlechte Träume
  • Erlebtes vom Tag verarbeiten
  • Bauchweh, Blähungen oder andere gesundheitliche Probleme
  • Nachtschreck
  • die ersten Zähne
Herzzerreißend! Hier weint eine Affenmutter um ihr Baby

Was kann ich tun, wenn mein Baby im Schlaf weint?

Baby weint, wird aber nicht wach

Wird dein kleiner Schatz durch das Weinen nicht wach, lass ihn am besten einfach schlafen. Du kannst dann einmal checken, ob es dein Baby bequem und warm genug hat und ob möglicherweise Fieber der Grund für das Wimmern sein könnte, vor allem wenn möglicherweise gerade die ersten Zähnchen durchbrechen. Wenn du dich überzeugt hast, dass es deinem Baby gut geht, kannst du ganz entspannt bleiben.

Baby weint im Schlaf und wird davon wach

Wird dein Baby wach und weint weiterhin, hilft kuscheln und ganz viel Körperkontakt. Sobald es spürt, dass Mama oder Papa in der Nähe sind, wird es sich ganz sicher schnell wieder beruhigen und einschlafen.

Besser schlafen durch Abendrituale

Kommt dein Baby grundsätzlich schlecht zur Ruhe, findet nur schwer in den Schlaf und wird oft wach, können Abendrituale, wie ein Schlaflied, das Zähneputzen und den Schlafsack anziehen, helfen. Ein gewohnter, gleichbleibender Rhythmus hat eine beruhigende Wirkung auf Babys, was sich auch auf ihr Schlafverhalten auswirkt. Manchmal ist auch die Reizüberflutung am Tag Schuld an der nächtlichen Unruhe. Dann hilft es, möglichst ruhige, wenige Aktivitäten mit dem Baby zu unternehmen und auch mal einen entspannten Tag nur zu Hause zu verbringen. 

Weint dein Baby regelmäßig und oft im Schlaf, solltest du einmal vom Kinderarzt checken lassen, ob vielleicht doch Schmerzen oder Koliken dahinter stecken. 

Damit es mit dem Einschlafen noch besser klappt, haben wir die schönsten Schlaflieder für dich zusammengestellt. Außerdem auf BRIGITTE.de: Nase putzen lernen: So klappt es mit den Kleinen und tolle Tipps zum Zähne putzen beim Baby.

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-MOM-Newsletter

MOM-Newsletter

Mit unserem Newsletter erfährst du alles über die neuesten Online-Beiträge und verpasst keine MOM-Ausgabe!