Diese 3 Zonen sollte jedes Kinderzimmer haben

Wie bewahrt man die Ordnung im Kinderzimmer? Ganz einfach: Indem man es in Zonen einteilt! Das hilft nicht nur bei der Einhaltung der Sauberkeit, sondern auch Kindern bei der Orientierung.

Die zweifache Mama Avital Schrieber Levy ist selbsternannte "Kindheits-Designerin" und Eltern-Coach. Mit ihrem YouTube-Kanal A Parenting Junkie bringt sie tausende Eltern auf kreative Ideen. Eine davon: Das Kinderzimmer in drei Zonen einzurichten. Der Grund: Mehr Ordnung, mehr Struktur für das Kind. Und so geht's:

1. Zone: Die kreative Ecke

In die kreative Ecke gehört alles, was mit Kunst zu tun hat. Kinder lieben es zu schneiden, kleben, malen, zeichnen und Co. In die kreative Zone gehört also ein Tisch mit Stühlen und altersgerechtem (!) Bastelmaterial.

Auch Knete, Wasser und Sand können hier Platz finden. Alles, was man dafür braucht, ist ein leicht abwaschbarer Boden und genügend Kisten (am besten durchsichtige), wo die Dinge aufbewahrt werden können. Buntstifte, Wasserfarben, Knetmasse, buntes Kartonpapier, Klebestifte, Glitzer, Pinsel, Window Colour und Co. finden hier ihren Platz.

In dieser  Zone sollte den Kindern alles erlaubt sein –auch die Wände zu beschmieren bei Bedarf (es bietet sich an, eine Tafel und Kreide anzubringen oder Tapetenrolle über die eigentlichen Wände zu heften).

Zur Inspiration können zum Beispiel Bilder aufgehängt werden, aber auch flache Steine zum bemalen bereitliegen oder – je nach Saison – gesammelte Kastanien, getrocknete Blätter oder Blüten.

Vielleicht kann sogar Musik im Hintergrund erklingen und die Kinder zum Tanzen animieren? Auch Musikinstrumente wie Trommel oder Flöte finden hier ihren Platz. Deiner Fantasie – und der deiner Kinder – sind in der Kreativzone keine Grenzen gesetzt!

2. Zone: Der Spielbereich

Spielen ist für die Entwicklung der Kinder unglaublich wichtig. Trotzdem gilt: weniger ist mehr! Diese Zone sollte unbedingt Zugang zum Tageslicht haben und den Kindern genug Platz bieten, um etwas rumzutoben.

Lego-Steine, Puppen, Spielzeugautos und Co. können in bunten Stoffsäcken aufbewahrt werden, an die die Kinder ganz leicht herankommen.

Für diese Zone eignet sich am besten ein weicher Teppich, der leicht zu reinigen ist. Teddys und andere Plüschtiere finden in diesem Spielbereich ihr Zuhause, ebenso wie ein Regal etwa mit Puzzle- und Gesellschaftsspielen.

3. Zone: Der Rückzugsort

Ja, auch Kinder brauchen eine Art Ruheort. Wer dafür eine Zone im Kinderzimmer bereithält, wird ein erholtes Kind vorfinden. Doch wie soll der Rückzugsort aussehen?

Ob ein kleines Zelt, ein Sitzsack oder eine Ecke voller Kissen und Decken: Erlaubt ist, worin sich dein Kind am wohlsten fühlt. Die Farben sollten nicht zu grell sein und beim Entspannen helfen: Naturfarben wie beige, blau und ein dezentes grün, aber auch die Lieblingsfarbe des Kindes, etwa rosa, lila oder ein dezentes gelb, sind hier angebracht.

In dieser Zone findet auch ein Bücherregal seinen Platz, sodass sich das Kind zurückziehen und in Ruhe lesen kann, wenn es das möchte. Für die Abendstunden sind auch Lichterkette und Taschenlampe beliebte Accessoires an diesem Ort.

Diese Zone soll dem Kind die Möglichkeit für ein Nickerchen bieten, aber auch ein Ort der Privatsphäre sein, wenn es mal alleine sein oder kuscheln möchte.

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