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Familienplanung Drittes Kind – ja oder nein?

Drittes Kind: Drei Geschwister sitzen auf dem Boden
© Mitch Boeck / Shutterstock
Drittes Kind und ja oder nein? Dieses Jahr soll bei euch die Entscheidung fallen? Dann hat unsere Autorin für euch mal 5 Pro und Contra-Argumente zusammengetragen. Sie spricht aus eigener Erfahrung (das Dritte ist da seit fast sechs Jahren). Und Vorsicht - jedes Argument ist ohne Gewähr!

Drei Kinder und mehr bedeutet ...

1. …dass beide Eltern unter „quality time“ gemeinsame Zeit mit Kindern verstehen sollten.

2. …dass Berufstätigkeit beider Eltern (egal in welchem Umfang) zur maximalen Herausforderung  wird – für alle Beteiligten.

3. … mit großer Wahrscheinlichkeit ein neues Auto angeschafft werden muss und öfter mal eine neue Waschmaschine.

4. … dass ganz langfristig eine Behausung mit 5 Zimmern nötig wird.

5. … dass zwei Menschen drei Menschen gerecht werden müssen. Klingt so, als ginge das nicht? Stimmt.

Warum ich es trotzdem wieder machen würde ...

1. Je öfter man Trotzphasen, Kinderkrankheiten, schlechtes Schlafen usw.  durch hat, desto mehr weiß man: wird alles vergessen. Aber was an schönen Erinnerungen bleibt, ist all die Mühe wert.

2.  Diese merkwürdige Mischung aus Überforderung und Einsamkeit beim ersten Kind, weicht dem Gefühl schläfriger Vollbeschäftigung – genannt: Gelassenheit.

3.  Es stimmt irgendwie wirklich: Mehr Kinder machen gewissermaßen weniger Arbeit, weil mehr helfende Hände und Ohren da sind.

4.  Je mehr Kinder da sind, desto offensichtlicher wird: Menschen kommen als Charaktere auf die Welt  – als Eltern hat man da erstaunlich wenig Einfluss. Das hilft beim Lockerwerden.

5. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass einer dabei ist, der mag, was man kocht.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Eltern.de erschienen.


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