11 Dinge, die Männer im Kreißsaal NICHT tun sollten

Was wären wir ohne unsere Männer im Kreißsaal! Aber es gibt ein paar No-Gos, die offenbar noch nicht allen bekannt sind. Wir klären gern auf.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir finden es großartig, dass es für die meisten Männer selbstverständlich ist, bei der Geburt ihrer Kinder dabei zu sein! Aber da der Mann sowas auch nicht jede Woche macht, kann er in guter Absicht ganz schön daneben hauen. Wer will aber kurz vorm Auspressen einen Beziehungsstreit riskieren?

Also Männer, wir als erfahrene Moms empfehlen euch, diese 11 Dinge wirklich lieber sein zu lassen:

Baby

1. Nichts tun

Klar, den Hauptjob hat heute die Frau. Und der Mann muss echt nicht so tun, als würde er jeden Moment der Geburt mitfühlen. Aber in der Ecke sitzen und aufs Handy starren? Ist nicht hilfreich. Wenn euch nicht einfällt, was ihr tun könnt, fragt einfach die Frau. Die weiß es am besten.

2. Weggehen

"Ich hole mir mal eben was zu essen." Sagt der Mann, und natürlich ist es für die Frau "voll okay". Immerhin hocken sie seit 16 Stunden im öden Kreißsaal rum. Kann er ja wohl mal kurz raus. Geht eh gerade nicht voran. Echt okay. Hm. Aber wer bringt mir jetzt was zu trinken? Und wer hält meine Hand? Und wer holt für mich die Schwester? Wer spricht mir Mut zu? Warum dauert das VERDAMMT NOCHMAL so lange?

Ihr seht schon: Weggehen ist keine gute Idee. Es lässt sich oft nicht vermeiden, aber haltet es dann wenigstens so kurz wie möglich.

3. Zu viel reden

Gebären hat viel mit Konzentration zu tun. In sich hineinhören, aushalten, atmen, versuchen nicht durchzudrehen ... Man ist irgendwann in einer Art Tunnel und das ist auch gut so. Ein Typ, der einen die ganze Zeit vollquasselt, sei es mit ungefragten Tipps oder "lustigen" Krankenhausgeschichten, ist ein Hindernis im Tunnel und muss damit rechnen, aus dem Weg gebrüllt zu werden.

4. Gar nicht reden

Naja, SO haben wir das nun auch nicht gemeint. Natürlich sollt ihr mit der Frau sprechen. Nur eben nicht so viel. In der genau richtigen Dosis Fragen stellen, Mut zusprechen - ist doch nicht so schwer, oder?

5. Jammern

"Mann, ist das unbequem hier. Und stickig. Ich halte es bald nicht mehr aus. Wir hätten doch ins Geburtshaus gehen sollen. Ich kann nicht mehr. Autsch, mein Rücken. Was sind das eigentlich für Betten hier? Ich habe so einen Durst. Und wo sind die blöden Ärzte, wenn man sie braucht?"

Das sind Sätze, die die Frau im Kreißsaal jederzeit sagen darf. Der Mann nicht.

6. Alles, wirklich alles, mit der Kamera aufnehmen

Vor lauter Unsicherheit stürzen sich manche Männer sehr engagiert in ihre Aufgabe als Geburtsdokumentar. Während der gesamten Geburt verstecken sie sich hinter ihrer Linse oder ihrem Smartphone. Die Frau fühlt sich irgendwann wie in einer Realityshow, nur ohne Stylistin und ohne 150 Euro Honorar.

Die Folgen können sein: a) schlechte Laune, b) ein kaputtes Smartphone c) eine Platzwunde, erzeugt mit dem Fotostativ, d) lebenslange Vorwürfe. Also übertreibt es nicht.

7. Stark riechende Mahlzeiten essen

Döner, Burger, Gyros oder Leberwurstbrote haben absolutes Kreißsaal-Verbot!

8. Das Klinikpersonal ablenken

Die Frau kann vor lauter Schmerzen weder zuhören noch sprechen? "Na", scheinen manche Männer zu denken, "wie gut, dass da noch die nette junge Hebamme ist! Die hat bestimmt ein paar Klinikanekdoten zu erzählen oder eine Einschätzung zur aktuellen Hebammen-Krise!"

Ähm - nein. Die Hebamme ist nicht für Smalltalk da, sondern um eurer Frau helfen. Also Klappe halten.

9. Drängeln

Wer drängelt, begibt sich in Lebensgefahr. Gilt für die Autobahn genauso wie für den Kreißsaal.

10. Umkippen

Jaja, könnt ihr schon machen. Aber dann isses halt kacke.

11. Es besser wissen

Die schlimmste Sünde im Kreißsaal. Nur die Frau weiß wirklich, wann sie eine Wanne braucht oder eine Massage oder eine PDA. Den Spruch "Das war doch ein Spaziergang - ich könnte gleich nochmal!" könnt ihr euch nach der Geburt übrigens auch sparen. Vielen Dank.

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