Geburtsrituale: So anders ist das Kinderkriegen in aller Welt

Tolle Traditionen, die Müttern das Kinderkriegen versüßen sollen. Welche schönen Ideen es in anderen Kulturen und Ländern gibt, stellen wir euch hier vor.

Türkei: Geschenke und Gemütlichkeit

Nach der Geburt beschenkt der Mann seine Frau mit einem Goldarmband oder einer Goldkette. Wenn die junge Mutter nach Hause kommt, erwartet sie ein schön geschmücktes Wochenbett. In den ersten Tagen empfängt sie nur Besuch aus dem engen Familienkreis.

Griechenland: Gold-Babys

Hier werden die Kinder vergoldet. Verwandte und Freunde legen beim ersten Besuch Goldmünzen in das Babybett – in der modernen Variante tun es auch Geldscheine. Dem Aberglauben nach soll das dem Kind ein geldreiches Leben bescheren.

Indien: Schmuck für die Kleinen und Honig

In heißt eine süße Geburtszeremonie das Baby willkommen: Der Vater zeichnet mit Honig ein Wort auf die Zunge des Babys oder steckt ihm einfachheitshalber Honig in den Mund. Mädchen bekommen schon bald nach der Geburt Ohrlöcher gestochen und goldene Ohrringe geschenkt. Das Edelmetall soll sie vor Krankheiten und bösen Geistern beschützen.

Australien: Geburtsfotografie

Down Under ist es üblich, einen Fotografen für die Geburt zu buchen. Die Fotografen sind rund um den Geburtstermin auf Abruf, um das Krankenhaus oder das Haus der werdenden Eltern zu erreichen. Dann entstehen Foto-Reportagen im Kreißsaal. Australier schwören auf die authentischen und menschlichen Momente die dabei eingefangen werden.

Afrika (Togo):

Die Babys bleiben die ersten sieben Tage im Haus. Und bevor die Familie das erste Mal das Haus verlässt, muss das Dach rituell mit einem Kräuterwasser begossen werden. Tropft das Wasser herunter, tragen Mama und Papa ihr Kind nach draußen. Dieses Ritual soll das Kind stark machen und auf alles, was im Leben passieren kann, vorbereiten.

Russland: Vorsicht, schwanger bei Berührung!

Wenn russische Frauen den Bauch einer Schwangeren berühren, dann können sie laut eines alten Aberglaubens selbst schnell schwanger werden. Eine Schwangerschaft gilt hier als ansteckend.
Außerdem ist es in Tradition, dass ein Vater der Krankenschwester, die ihm zum ersten Mal sein Kind in den Arm drückt, Geld gibt. Das soll dem Kind Gesundheit und Wohlstand bringen.

China: Mama-Wellness

Chinesische Frauen werden nach der Geburt von der gesamten Familie verwöhnt. Die Tradition verlangt, dass frisch gebackene Mütter das Haus einen Monat lang nicht verlassen. Manche Frauen gehen auch in ein Zentrum für postnatale Betreuung, eine Art Wellness-Tempel für Mütter. Währenddessen kümmern sich die Großeltern und andere Verwandte um den Haushalt, damit die Mutter sich erholen und um ihr Baby kümmern kann.

 

Massagen für Mama? Das wollen wir auch! 

In vielen Kulturen werden Schwangere traditionsgemäß  mit wohltuenden Massagen verwöhnt. Wie in Jamaika, wo die Hebammen das mit Kräutern und Ölen unter der Geburt tun. Oder in Japan, wo die sogenannte Hara-Massage vor der Geburt das ungeborene Kind in die richtige Lage bringen soll.

So einen Wellness-Faktor könnten wir nach Baby-Shower und Familienzimmern doch auch bei uns in Deutschland übernehmen, oder? 

Wer hier schreibt:

Nina Gaglio
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