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Geschlossene Schulen: 3 Tipps, damit Eltern und Kinder nicht wahnsinnig werden

Kinder zu Hause, Chaos zu Hause? Muss nicht sein!
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Die Schulen sind geschlossen - und Familien müssen sich plötzlich ganz neu organisieren. Im Video seht ihr drei Dinge, die ihr jetzt im Blick behalten solltet.

Schulfrei? Keine Panik!

Für Kinder wird ein Traum wahr, für viele Eltern ist es hingegen Stress pur: Dass fast überall in Deutschland die Schulen geschlossen sind, stellt viele Familien vor ganz neue Herausforderungen. Vor allem, wenn beide Elternteile im Home Office arbeiten, aber auch gleichzeitig die Kinder betreuen müssen, liegen die Nerven schnell blank. Aber wenn ihr ein paar Dinge im Blick behaltet, kann die schulfreie Zeit auch schnell eine schöne Gelegenheit für Familien sein, in der Krise enger zusammenzuwachsen.

Langeweile: Der Schulfrei-Endgegner

Wenn sich die Kinder selbstständig beschäftigen, läuft für Eltern, die gleichzeitig arbeiten müssen, natürlich alles bestens. Aber wir alle wissen aus Erfahrung, wie schnell wir bald schon wieder beim nächsten "Mir ist so langweiliiiiiiig!" angekommen sind. Es ist aber auch zu vertrackt: Die Kinder erwarten, dass die Eltern sich um sie kümmern (ist ja auch ihr gutes Recht), und die Eltern müssen je nach Job irgendwie im Home Office funktionieren und ungestört Telefonate, Videokonferenzen oder konzentrierte Arbeitsphasen wahrnehmen können. Das ist für alle Seiten irgendwie unbefriedigend - die Eltern haben das Gefühl, sich zerreißen zu müssen (und keiner Seite gerecht zu werden). Und die Kinder sind verunsichert - schließlich sind Mama und Papa ja da, und sollten als Ansprechpartner bereitstehen. Hier schafft eine klare Struktur Abhilfe - wenn mit den Kindern klare Uhrzeiten besprochen werden, in denen die Eltern nicht gestört werden, sorgt das für Klarheit. Wer eine Art "Stundenplan" für den Tagesablauf erstellt, gibt den Kindern damit Struktur und Orientierung, die es allen einfacher macht.

Draußen spielen - oder nicht?

Natürlich sollen die Kinder keinen Lagerkoller kriegen, und brauchen dringend Bewegung. Hier ist Augenmaß gefragt: Der überfüllte Spielplatz ist wohl eher keine gute Idee, genau wie Gruppenverabredungen mit Freunden. Wer ein Grundstück mit Garten hat, kann sich natürlich glücklich schätzen. Aber das ist kein Muss: Kinder können auch sonst normal draußen spielen, solange sie sich nicht in großen Gruppen zusammenfinden. Fußballturnier? Schlechte Idee. Straßenkreide, Seilspringen, Frisbee mit Geschwistern? Nur zu!

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Gelassenheit bewahren

Vor allem ist es wichtig, auch bei schlecht gelaunten Kindern Ruhe zu bewahren und verständnisvoll zu bleiben. Denn wenn schon viele Erwachsene von der aktuellen Krise völlig überfordert sind, ist klar, dass die Kinder erst recht gestresst reagieren. Daher können wir es uns ruhig leisten, weniger streng zu sein und auch manche Regeln etwas zu lockern. Verbissenheit hilft keinem von uns weiter - gute Laune hingegen schon.

heh Brigitte

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