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Geburtsphänomen Glückshaube: Was steckt dahinter?

Glückshaube: Baby in Handtuch
© Romrodphoto / Shutterstock
Wenn ein Baby mit einer Glückshaube zur Welt kommt, ist das ganz besonders faszinierend. Dank der Sozialen Medien teilen viele frischgebackenen Eltern diesen seltenen Anblick. Doch was hat es mit der Glückshaube auf sich?

Glückshaube: Was ist das?

Als Glückshaube bezeichnet man ein Geburtsphänomen, bei dem das Baby in einer intakten Fruchtblase oder mit der Fruchtblase über dem Kopf geboren wird. Für die werdenden Eltern ein wahres Wunder, ihr Baby einmal in seiner Fruchtblase sehen zu können. 

In den meisten Fällen springt die Fruchtblase schon während der Geburt oder wird von den Hebammen und Ärzten bewusst geöffnet. Daher ist es etwas Besonders, wenn ein Baby geschützt durch seine warme Behausung das Licht der Welt erblickt.  

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Doch auch wenn die Fruchtblase nicht intakt bleibt, bedeckt manchmal die Eihaut aus der die Fruchtblase besteht, den Kopf oder das Gesicht des Babys. Auch das wird als Glückshaube bezeichnet.

Die Glückshaube ist harmlos und kann einfach von der Hebamme oder dem Arzt vom Kopf abgezogen werden.

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Warum heißt das Glückshaube?

Der Name des Phänomens stammt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit galten Glückshauben als Glückszeichen. Sie wurden als ein gutes Omen betrachtet, dass das Kind mit Geistesgröße und Großmütigkeit glänzen würde. Außerdem glaubte man, dass mit Glückshaube geborene Kinder übernatürliche Fähigkeiten hatten und "sehen" konnten.

Ein durchaus auch lukrativer Aberglaube, denn das Häutchen galt als wertvoller Talisman. Auf einem Papier zusammengelegt und getrocknet wurde das Häutchen in die Kinderkleidung eingenäht oder auch verkauft. Insbesondere Seefahrer zahlten eine große Summe für einen solchen Glücksbringer, der sie auf ihren Fahrten beschützen sollte.  

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