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Dieses Foto zeigt, zu welchen Wundern unser Körper fähig ist


Muttermilch ist super für unsere Babys. Aber wusstet ihr, dass unsere Brüste sogar merken, wann das Baby krank ist - und die Milch entsprechend verändern?

Immer wieder staunen wir darüber, wie perfekt unsere Körper an die Herausforderungen während Schwangerschaft, Geburt und Sillzeit angepasst sind. Das zeigt sich auch an der Muttermilch. Sie enthält alle Nährstoffe und Immunglobuline, die das Kind in den ersten Lebensmonaten braucht. Unsere Brüste produzieren in der Regel auch genau die richtigen Mengen und steuern, dass die Milch morgens fetter ist und abends Stoffe enthält, die das Kind beruhigen.

Doch das ist noch nicht alles: Neuere Forschungen zeigen, dass die Milchproduktion auch auf den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes reagiert. Heißt: Wenn das Kind krank ist, enthält die Muttermilch mehr Leukozyten, die bei der Infekt-Abwehr helfen. Sobald das Kind wieder gesund ist, sinkt die Zahl der Leukozyten wieder auf das normale Niveau. Unsere Brüste sind also ein regelrechter Infekt-Radar!

Anschaulich macht diese Superpower ein Bild, das eine Mutter aus den USA gepostet hat. Darin zeigt sie abgepumpte Muttermilch, die sie in Beuteln eingefroren hat. Bei der Milch links war das Kind noch gesund, als die rechte Milch abgepumpt wurde, hatte es einen Infekt. Der Unterschied ist deutlich zu sehen! Die Farbe ähnelt fast schon dem gelblichen Kolostrum, jener Supermilch, die die Brüste direkt nach der Geburt für die Neugeborenen produzieren, und die eine große Menge an Proteinen, Enzymen, Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Antikörpern enthält.

miro

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